1. NRW
  2. Städte
  3. Geldern
  4. Sport Geldern und Kevelaer

Fußball: Union Kervenheim nutzt Gunst der Stunde und ist wieder Spitzenreiter

Fußball : Union Kervenheim nutzt Gunst der Stunde und ist wieder Spitzenreiter

Fußball-Kreisliga B, Gruppe 2: Germania Wemb sorgt mit dem 4:2 gegen den SuS Kalkar für eine faustdicke Überraschung. Union Wetten II verliert 0:12.

Germania Wemb - SuS Kalkar 4:2 (1:1). Die Überraschung des gestrigen Spieltags hat sich in Wemb ereignet, wo die Hausherren den Top-Favoriten auf den Aufstieg geschlagen haben. "Kalkar war spielerisch auch besser, vor allem in der ersten Hälfte", erkannte Wembs Trainer Yüksel Taylan an. Der SuS ging mit seinen Chancen aber allzu schlampig um - anders als die Germania. Bereits vor der Pause war Kamil Bielak zur Stelle, Kalkar glich durch einen strittigen Elfmeter aber aus. Als die Gäste dann mehr wollten und auf die Führung drückten, konterten die inzwischen auch spielerisch verbesserten Wember eiskalt. Engin Erkis und Rustam Kudratow (2) schossen eine 4:1-Führung heraus, die Kalkar nicht mehr egalisieren konnte. Dementsprechend gut gelaunt war Taylan auch: "Wir haben einen sehr guten Tag erwischt."

Union Kervenheim - SV Herongen II 4:1 (3:0). Die Union hat die Gunst der Stunde genutzt und sich wieder einmal die Tabellenführung gesichert - und das in souveräner Manier. "Das Spiel war schon zur Pause entschieden", erklärte Kervenheims Linienchef Dany Wischnewski, der in den ersten 45 Minuten Tore von Alexander Horsten, Sebastian Müller und Marian Machat dank einer guten Leistung seiner Elf gesehen hatte. Ähnlich sah es sein Trainerkollege Peter Orlowski, der bei seinen Mannen Schlafmützigkeit und fehlende Einstellung bemängelte und bei der Halbzeitansprache laut wurde. "Nach der Pause waren wir etwas besser im Spiel", so Orlowski, der wenigsten noch den Ehrentreffer erzielen durfte. Zuvor hatte Müller jedoch bereits auf 4:0 gestellt. "Danach haben wir zwar etwas nachgelassen, insgesamt bin ich aber zufrieden", resümierte Wischnewski.

  • Lokalsport : SuS Kalkar will weiter marschieren
  • Fußball : Germania Wemb will sich mit allen Mitteln wehren
  • Lokalsport : 17:0 ! Schützenfest des SuS Kalkar gegen Wetten II

Union Wetten II - SV Grieth 0:12 (0:8). Das hat gesessen. Die Wettener Union, die sich erst jüngst über den ersten Sieg der Saison freuen durfte, ist gegen den SV Grieth sang- und klanglos untergegangen. Vor allem in der ersten Hälfte kannten die Gäste vom Rheinufer keine Gnade und trafen bereits achtmal. Auffälligster Mann der Griether war Frederik Osterkamp, der sich alleine mit sieben Treffern am Schützenfest beteiligte.

SV Veert II - Viktoria Winnekendonk 3:2 (1:1). Der SV Veert II hat das klassische Sechs-Punkte-Spiel gegen den Konkurrenten aus Winnekendonk für sich entschieden. Ein Leckerbissen war die Partie allerdings nicht. "Spielerisch sah das schon wie Abstiegskampf aus", gestand Winnekendonks Übungsleiter Hans-Gerd Vermöhlen. Da die Hausherren sich aber deutlich galliger präsentierten, blieben die Punkte letztlich in Veert. "Anfangs sind wir allerdings nicht gut ins Spiel gekommen", berichtete Veerts Coach Matthäus Kowalski. Folgerichtig erzielte Jan Kaminski die Führung für die Gäste, die allerdings nicht lange Bestand hatte - Atheenan Gnanakumar netzte zum Ausgleich ein und schob kurz nach der Pause die Führung hinterher, nachdem Jan Aengenvoort zuvor mit einem Strafstoß an Viktoria-Keeper Jan Hegmanns gescheitert war. Joker Marius Huschka machte den Sack zu, Christof Winter gelang nur noch Ergebniskosmetik in der Schlussminute.

BV DJK Kellen - TSV Weeze II 2:1 (1:0). Der TSV Weeze hat den Trend bestätigt und einem Sieg wieder eine Niederlage folgen lassen. "Einen Punkt hätten wir auch nicht verdient gehabt", betonte Trainer Christoph Tönnißen, der von seiner Mannschaft die bislang schwächste Saisonleistung gesehen hatte. "Es fehlte über 60 Minuten an allem. Das war schob sehr enttäuschend." Erst tief in der zweiten Hälfte kamen die Gäste so langsam ins Spiel und schafften es auch, durch Klaus Winters den frühen Rückstand auszugleichen. Dann allerdings spielten die Weezer zu risikoreich und fingen sich kurz vor Schluss noch den Nackenschlag. "Das ist zwar bitter, unter dem Strich aber verdient", fasste der enttäuschte Tönnißen zusammen.

(n-h)