Handball-Landesliga : Der TV Issum möchte sich nicht aus dem Titelrennen verabschieden

Nach drei Niederlagen in Folge will der Tabellenzweite gegen Adler Bottrop die Trendwende einleiten. Frauen empfangen zuvor die HSG VeRuKa.

Mach‘s noch einmal, TV Issum. Zum Auftakt der laufenden Saison in der Handball-Landesliga legte die Mannschaft in einem denkwürdigen Duell den Grundstein der Siegesserie, die anschließend folgen sollte. Zur Erinnerung: Die Blau-Weißen waren am 19. September mit gerade einmal acht Feldspielern zur DJK Adler Bottrop gereist. Drei davon schickten die Schiedsrichter auch noch vorzeitig unter die Dusche. Und dennoch: Nach einem wahren Kraftakt startete der TV Issum mit einem 28:26-Erfolg.

Die Mannschaft um Trainer Oli Cesa hatte in Bottrop viel Selbstvertrauen getankt, ließ weitere acht Siege am Stück folgen und avancierte zu einem ernsthaften Titelaspiranten. Beim Wiedersehen mit Adler Bottrop – das Spiel beginnt am Samstag um 18.45 Uhr in der Sporthalle am Vogt-von-Belle-Platz – geht‘s für den TV Issum in erster Linie um die Rückkehr in die Erfolgsspur. Und die Aussicht, eventuell mit einem Heimsieg zu einem neuerlichen Höhenflug ansetzen zu können. Zuletzt mussten die Cesa-Schützlinge gleich drei Niederlagen in Folge hinnehmen. „Mir war klar, dass wir irgendwann auch Rückschläge verkraften müssen. Momentan fehlt uns auch die Leichtigkeit, die uns zu Saisonbeginn ausgezeichnet hat. Das hat man auch an den klaren Chancen gesehen, die wir zuletzt gegen Vorst vergeben haben“, sagt der Trainer.Seine Vorgabe für das erneute Aufeinandertreffen mit dem Verfolger ist eindeutig: „Wir müssen uns das nötige Glück ganz einfach wieder erarbeiten.“

  • Helen Kolb (Mitte) ist in hervorragender
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  • Ein Handball fliegt ins Tor.
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Für die Issumer Landesliga-Handballerinnen kam‘s zuletzt knüppeldick. Die ersatzgeschwächte Mannschaft um Trainer Werner Konrads hatte in den Heimspielen gegen den HSV Wegberg und den TV Aldekerk III jeweils mit zehn Toren Differenz das Nachsehen. Am Samstag geht‘s ab 16.45 Uhr wiederum in eigener Halle gegen die HSG VeRuKa. An den favorisierten Gegner aus Duisburg, der bislang gerade einmal acht Saisonspiele bestritten hat, haben die Blau-Weißen gute Erinnerungen. Beim 26:26 im Hinspiel fehlten gerade einmal vier Sekunden zum Auswärtssieg.