Handball TV Aldekerk bietet Drittligisten Paroli

Kerken · Der Regionalligist verliert das Testspiel gegen die SG Schalksmühle-Halver knapp mit 21:22. Trainer Nick Wallrath ist mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. „Wir sind aber noch nicht am Limit“, sagt er.

 Thomas Jentjens (am Ball) warf nach der Pause sechs Tore für den TV Aldekerk.

Thomas Jentjens (am Ball) warf nach der Pause sechs Tore für den TV Aldekerk.

Foto: Heinz Spütz

Es war ein unterhalt­sames und temporeiches Testspiel, das Handball-Regionalligist TV Aldekerk am Samstag in der Vogtei-Halle bei seiner 21:22 (10:10)-Niederlage gegen die SG Schalksmühle-Halver, die in dieser Saison in der Dritten Liga ein Wörtchen mitreden wird, wenn es um die Titelvergabe geht, ablieferte. Die Vorgaben waren bei den Trainern Nils Wallrath (ATV) und Mark Schmetz (SG) gleich. Beide Mannschaften wollten mit einer stabile Abwehrleistung über die erste oder zweite Welle möglichst einfache Tore erzielen.

Die Gäste erwischten den besseren Start und gingen schnell mit drei Toren in Führung. Der ATV fing sich nach sieben Minuten und glich aus. Doch ungewohnt häufige Passfehler und technische Patzer sorgten für einen 6:10-Rückstand. Torhüter Paul Keutmann hielt den Gastgeber, der bis zur Pause wieder ausgleichen konnte, mit seinen Paraden aber im Spiel. „Sicherlich haben wir in der ersten Halbzeit einige Fehler gemacht, aber das kann gegen so einen Gegner passieren“, sagte Wallrath.

Der zweite Durchgang war die Halbzeit des Linkshänders Thomas Jentjens, der aus dem rechen Rückraum sechs der elf ATV-Treffer erzielte. Von den Außenpositionen kam dagegen herzlich wenig. Und der linke Rückraum lahmte etwas, so dass die Spielzüge auf den 1,94 Meter großen Jentjens zugeschnitten wurden. Der TV Aldekerk hatte 25 Sekunden vor Schluss beim Stand von 21:22 noch einmal Ballbesitz, verpasste den Ausgleich aber knapp. Quasi mit dem Ertönen der Schlusssirene traf Julian Mumme die Latte. „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Ein Torwart-Problem scheinen wir nicht zu haben. Und ich meine, dass wir noch nicht am Limit sind. Da geht noch etwas“, sagte Wallrath.