Fußball : „Tormaschine“ TV Aldekerk reist ganz entspannt zum Spitzenspiel

Handball-Regionalliga der Männer: TuS Opladen – TV Aldekerk (Sa., 19.15 Uhr). Beide Teams haben nur zwei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter SG Ratingen. Gastgeber leicht favorisiert.

Die Handballer des TV Aldekerk haben ein schweres Auswärtsspiel vor der Brust. Am Samstag treten die „Grün-Weißen“ im Verfolgerduell beim drittplatzierten TuS 82 Opladen an. Beide Mannschaften haben aktuell 15:7-Punkte auf ihrem Konto und liegen damit gerade einmal zwei Zähler hinter Tabellenführer SG Ratingen. Die Favoritenrolle liegt bei den Gastgebern. Die Rheinländer sind in der Bielert-Halle eine Macht und haben bislang in allen fünf Heimspielen das Parkett als Sieger verlassen. Um ihre Meisterschaftsambitionen zu untermauern, darf sich die Mannschaft von Trainer Fabrice Voigt vor heimischer Kulisse keinen Ausrutscher erlauben.

„Natürlich schielen wir auch nach ganz oben. Und zu Hause wollen wir auf jeden Fall unsere weiße Weste behalten“, sagt Voigt. Seiner Ansicht nach wird spielentscheidend sein, welche Mannschaft den besseren Zugriff auf das Angriffsspiel des Gegners bekommt. Man müsse die „Tormaschine Aldekerk“ aufhalten und dann ins eigene Tempospiel reinkommen.

Etwas entspannter sieht die Lage beim ATV aus. Die Mannschaft kann im Leverkusener Stadtteil völlig befreit antreten. Die Grün-Weißen haben die Erwartungen bislang übertroffen und liegen voll auf Kurs. „Wir müssen nicht unbedingt gewinnen. Mir geht es in erster Linie darum, die Mannschaft weiterzuentwickeln“, betont ATV-Trainer Nils Wallrath. Eine perfekte Leistung und etwas Glück seien notwendig, um in Opladen bestehen zu können.

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Überragender Werfer bei den Hausherren ist seit Jahren Rückraumspieler Marius Anger. Mit dem Linkshänder steht und fällt das Opladener Spiel. An guten Tagen ist er in der Lage, ein Spiel fast alleine zu entscheiden. Allerdings hat auch der ATV beispielsweise in Julian Mumme und Thomas Jentjens Leistungsträger dieses Kalibers in seinem Kader. Aber Achtung: Wenn der TuS-Express einmal ins Rollen kommt, ist er schwer aufzuhalten. Diese bittere Erfahrung musste zuletzt der VfB Homberg bei der 27:39-Heimniederlage machen.