TTC Geldern gewinnt beim designierten Absteiger Union Wetten

Tischtennis : TTC Geldern gelingt Befreiungsschlag

Tischtennis: Mit dem ungefährdeten 9:4 im Kellerderby beim Tabellenletzten Union Wetten macht die Mannschaft um Spitzenspieler Maik Lehwald einen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Frauen des SV Walbeck verlieren unglücklich.

Von Volker Himmelberg

Tischtennis-Landesliga der Männer: Union Kevelaer-Wetten – TTC BW Geldern-Veert 4:9. Letztlich war es dann doch eine glatte Angelegenheit. Die favorisierten Gäste aus Geldern revanchierten sich mit dem glatten Auswärtssieg für die 6:9-Niederlage im Hinspiel und festigten mit jetzt 11:15-Punkten den achten Tabellenplatz. Trotz des Befreiungsschlags dürfen sich die Blau-Weißen noch lange nicht in Sicherheit wiegen. Verfolger TV Mehrhoog, der Relegationsplatz neun belegt, ist im neuen Jahr noch ungeschlagen und wahrte seinen Zwei-Punkte-Rückstand mit einem überraschenden 9:7-Erfolg beim Tabellendritten TV Borken. Gastgeber Union Wetten muss sich hingegen nach der elften Niederlage in Serie mit dem Gedanken anfreunden, dass das Abenteuer Landesliga nur von kurzer Dauer ist.

Trotz des am Ende deutlichen Resultates wurde es beim Stand von 4:6 richtig spannend in der Wettener Grundschul-Turnhalle, als sich Christian Koch und Gelderns Rolf Biermann im oberen Paarkreuz das spektakulärste Match des Tages lieferten. Nach vielen packenden Ballwechseln hatte Biermann schließlich mit 11:8, 13:11, 11:13, 10:12 und 12:10 die Nase vorn. Als der Gelderner Kapitän Hans-Jürgen Voss anschließend im Duell mit Marc Ingenpaß einen weiteren Fünf-Satz-Erfolg landete, war die Begegnung zu Gunsten der Gäste gelaufen. Stärkster Akteur des designierten Absteigers war erneut der junge Spitzenspieler Jonas Menne, der beide Einzel und das Doppel mit Christian Koch gewann.

Bezirksklasse Niederrhein, Gruppe 1: SV Millingen II – SV Walbeck 9:7. Es hat nicht sollen sein. Die Gäste lieferten dem favorisierten Tabellenzweiten fast vier Stunden lang einen harten Kampf, um am Ende doch mit leeren Händen die Halle verlassen zu müssen. Unglücklicher geht’s kaum: Im Schlussdoppel holten Hubert Werland und Ludwig Rogge zunächst einen 0:2-Satzrückstand auf, verloren aber den entscheidenden fünften Durchgang mit 8:11. Der SV Walbeck bleibt zunächst mit jetzt 11:13-Punkten auf Platz sechs, der am Saisonende in jedem Fall die Rettung bedeutet. Das kann sich aber bereits am Mittwoch ändern, falls Verfolger TuS Rheinberg III im Nachholspiel beim TSV Weeze wenigstens einen Punkt holen sollte.

TTV Goch – TTC Arminia Kapellen 9:2. Spätestens seit Samstagabend kann die Arminia für die Kreisliga planen. Selbst im Kellerduell in Goch besaßen die Gäste nicht den Hauch einer Chance und bleiben mit jetzt 3:21-Punkten abgeschlagen am Tabellenende. Kapellens Guido Aengenheyster gewann ein Einzel und das Doppel mit Georg Wolters – das war’s auch schon für das Schlusslicht.

Bezirksklasse Krefeld, Gruppe 4: Hülser SV II – TSV Nieukerk 9:5. Das war’s vielleicht schon in Sachen Klassenerhalt. Der Vorletzte aus Nieukerk musste sich im Kellerduell beim Drittletzten aus Krefeld geschlagen geben und verpasste damit die Gelegenheit, sich wenigstens auf einen Relegationsplatz verbessern zu können.

NRW-Liga der Frauen: SV Walbeck – DJK Holzbüttgen III 6:8. Das war nicht das Wochenende des SV Walbeck. Ebenso wie die Männer hatten es auch die Damen aus dem Spargeldorf mit dem Tabellenzweiten zu tun und erwiesen sich dabei als gleichwertiger Gegner (Satzverhältnis 26:27). Doch unter dem Strich blieb der Lohn für eine starke Vorstellung aus. Pechvogel des Abends war Hannelore Hebinck, die sich gegen die gegnerische Spitzenspielerin Anna Haissig nach einer 2:0-Führung in fünf Sätzen geschlagen geben musste.

Verbandsliga der Frauen: ETuS Wedau – TTC BW Geldern-Veert 3:8. Die Blau-Weißen haben die Pflichtaufgabe beim Tabellenletzten aus Duisburg souverän gelöst und mit einer starken Leistung ihre Chancen auf den Klassenerhalt verbessert. Der nächste Pflichtsieg muss am kommenden Samstag her, wenn der Vorletzte Turnerschaft Krefeld ab 17.30 Uhr seine Visitenkarte in Geldern abgibt.

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