Fußball : Der TSV Weeze stürmt in die Bezirksliga

Fußball-Kreisliga A: Der Tabellenführer feiert im Gipfeltreffen bei der Reserve des SV Straelen einen verdienten 3:1 (1:0)-Erfolg. Die Grün-Gelben haben nur noch drei Punkte Vorsprung auf Verfolger Alemannia Pfalzdorf.

Für den TSV Weeze ist nach dem Sieg im Spitzenspiel der Weg in Richtung Bezirksliga frei. Nach dem klaren Erfolg an der Römerstraße dürften auch letzte Zweifel ausgeräumt sein, dass der TSV in der kommenden Saison in der Bezirksliga mitmischt, da können die Verantwortlichen den Rechenschieber getrost beiseite legen. Für die Reserve des SV Straelen indes ist die Sache noch längst nicht in trockenen Tüchern. Denn nach dem 3:0-Heimsieg von Alemannia Pfalzdorf gegen Arminia Kapellen ist der Vorsprung der Grün-Gelben auf drei Zähler zusammengeschmolzen.

Der Tabellenführer erwischte gleich schon einmal einen guten Start, als sich in der elften Spielminute Florian Feddema mit einer schönen Einzelleistung gegen die Gästeabwehr durchsetzen konnte und ins lange Eck zum 1:0 einschob. Eine verdiente Führung. Die Gäste zeigten mehr Biss und hatten auch in der Folge die gefährlicheren Aktionen nach vorne. Die Heimelf dagegen vermochte es nicht, sich einmal entscheidend gegen die gut gestaffelte Weezer Abwehr in Szene zu setzen. Einige Distanzschüsse waren da einfach zu harmlos.

Auch in den zweiten 45 Minuten änderte sich am Spielverlauf nur wenig. Der Tabellenführer war einfach griffiger im Spiel und stets gefährlich. So ließ der zweite Treffer nicht lange auf sich warten. Nach einem Eckball in der 56. Minute stand Stephan Gorthmanns sträflich frei im Strafraum und nutzte eiskalt die Chance zur 2:0-Führung. Nur sechs Minuten später ein Ballverlust der Platzherren in der eigenen Hälfte. Weezes Torjäger Julian Kühn angelte sich den Ball, ging alleine durch, behielt die Nerven und schob zum dritten Weezer Treffer ein.

Dieser klare Vorsprung war dann schon so etwas wie eine Vorentscheidung, denn die Weezer Defensive ließ nach wie vor wenig zu. Erst in der 77. Minute eine erste Unachtsamkeit, Selman Sevinc tauchte frei stehend vor Weezes Schlussmann Phillip Günther auf und schoss unhaltbar ein. Zwar reklamierten die Gäste auf Abseits, aber der Treffer zählte. Richtig spannend wurde es dadurch aber in der Schlussphase des Spiels nicht mehr. Zwar versuchten die Gastgeber, die drohende Niederlage noch abzuwenden, bissen aber an diesem Nachmittag auf Granit.

„Der Sieg ist auch in dieser Höhe verdient. Meine Mannschaft war bissiger und hat nur wenig zugelassen“, freute sich Weezes Trainer Marcel Zalewski. Sein Straelener Kollege Friedel Baumann zeigte sich anschließend als fairer Verlierer: „Man hat gemerkt, dass die Weezer mehr wollten. Der Gegner hat es geschafft, dass wir nicht ins Spiel gekommen sind. Wir haben heute einfach unsere Leistung nicht abrufen können.“ Fazit: Sein Team muss weiter um den Aufstieg kämpfen, wogegen der TSV Weeze den Sekt schon mal kaltstellen kann.

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