TSV Wachtendonk-Wankum schafft Sprung ins Mittelfeld

Fußball : TSV Wa.-Wa. feiert späten Doppelschlag

Fußball-Bezirksliga: Der TSV Wachtendonk-Wankum setzt sich mit einem 2:1 gegen den RSV Praest ins gesicherte Mittelfeld der Tabelle ab. Kevelaerer SV bestätigt Aufwärtstrend mit einem 1:1 gegen den Tabellenzweiten TuB Bocholt.

Am Nachhol-Spieltag am Ostermontag lief es für die Vereine aus dem Gelderland gut, alle Mannschaften konnten punkten. Mit einem 4:2-Sieg kehrte der SV Walbeck aus Bocholt zurück. Dem TSV Wachtendonk-Wankum gelang im Heimspiel mit einem 2:1-Erfolg gegen den RSV Praest der zweite Sieg in Folge. Der Kevelaerer SV, der die schwierigste Aufgabe vor der Brust hatte, sicherte sich gegen den Tabellenzweiten TuB Bocholt mit einem 1:1 einen wertvollen Punkt.

SC 26 Bocholt – SV Walbeck 2:4 (0:1). Vier Tore in einer Begegnung haben die Walbecker in dieser Saison noch nicht geschossen. Es hätten durchaus noch mehr sein können, hätte man vor allem nach der Pause die glasklaren Chancen genutzt. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Walbecker Abwehr sicher stand. Mit einem direkt verwandelten Freistoß durch Dennis Heyn gingen die Gäste in der 35. Minute in Führung. Im zweiten Durchgang legten die Spargeldörfler nach, bei einem Freistoß staubte Marcel Giesen in der 54. Minute ab, nur drei Minuten später erhöhte er nach einem Konter auf 3:0. Es ging Schlag auf Schlag, Bocholt verkürzte nach einer Stunde auf 1:3, zwei Minuten später stellte Maurice Koppers mit dem 4:1 den alten Abstand wieder her. Doch Bocholt blieb dran, kam in der 74. Minute auf 2:4 heran und drängte weiter. In dieser Phase hatten die Gäste gleich mehrere glasklare Möglichkeiten, scheiterten aber und hielten so die Begegnung noch offen. „Bis auf die Chancenverwertung war alles gut und eine Bestätigung dafür, dass wir spielerisch stabil sind“, meinte Walbecks Trainer Jörg Hegmans.

TSV Wachtendonk-Wankum – RSV Praest 2:1 (0:0). Der TSV ist wieder auf den Erfolgspfad zurückgekehrt und hat sich mit dem zweiten Sieg in Folge aus der Schusslinie gebracht. Ein Selbstläufer war die Partie gegen die Praester indes nicht, was vor allem daran lag, dass die Heimelf im ersten Durchgang schon einige Tormöglichkeiten ungenutzt ließ. Wie so oft war es dann der Gegner, der nach einem Freistoß durch ein Kopfballtor in der 68. Minute plötzlich mit 1:0 vorne lag. Bis dahin hatte es der TSV versäumt, weitere Chancen zu nutzen. Diesen unerwarteten Rückstand mussten die Gastgeber dann erst einmal verdauen. Aber die Mannschaft kämpfte sich zurück. In der 78. Minute wurde Marcin Gesikowski schön freigespielt und markierte den Ausgleich. Fünf Minuten vor dem Abpfiff dann doch noch der verdiente Siegtreffer durch Andre Laarmanns. „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht und hätten schon viel früher die Weichen auf Sieg stellen können“, meinte Wachtendonks Trainer Marcel Blaschkowitz.

Kevelaerer SV – TuB Bocholt 1:1 (1:1). Die Kevelaerer erwischten einen guten Start und spielten einige Möglichkeiten heraus, belohnten sich dann auch in der 22. Minute mit dem Führungstreffer von David Brinkhaus. Nach einer kurz ausgeführten Ecke der Bocholter war die Kevelaerer Abwehr in der 36. Minute dann aber kurzzeitig unsortiert – schon hatte der favorisierte Tabellenzweite den Ausgleich erzielt. Auch nach dem Wechsel konnten die Platzherren das Geschehen weiter recht offen gestalten und ließen gegen die starke Offensivabteilung der Bocholter nur wenig zu. Sven van Bühren hatte noch zwei gute Möglichkeiten, den Führungstreffer zu erzielen. Doch die letzte klare Chance gehörte den Gästen kurz vor Spielende, aber in dieser Situation hatte der KSV das Glück des Tüchtigen. „Wir haben in diesem Spiel vieles richtig gemacht. Unterm Strich ist das Unentschieden leistungsgerecht“, urteilte Kevelaers Trainer Ferhat Ökce.

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