Fußball-Landesliga Für den Tabellenletzten ist das rettende Ufer wieder in Sichtweite

Wachtendonk · Nach dem souveränen 3:1-Erfolg im Kreis-Duell hat sich der TSV Wachtendonk-Wankum für das Spiel beim PSV Wesel einiges vorgenommen.

 Der TSV Wachtendonk-Wankum – hier Malik Bongers (weißes Trikot) – möchte in Wesel nach Möglichkeit als Sieger den Platz verlassen.

Der TSV Wachtendonk-Wankum – hier Malik Bongers (weißes Trikot) – möchte in Wesel nach Möglichkeit als Sieger den Platz verlassen.

Foto: Norbert Prümen

Das 3:1 vor zwei Wochen im Kreisderby gegen die SV Hönnepel-Niedermörmter bescherte dem TSV Wachtendonk-Wankum zumindest einen ersten Lichtschimmer im bis dahin recht düsteren Tabellenkeller der Fußball-Landesliga. Es war ein elementar wichtiger Erfolg für das Schlusslicht aus der Laerheide, das ansonsten das rettende Ufer wahrscheinlich schon aus den Augen verloren hätte. So beträgt aktuell der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz „nur“ fünf Punkte – noch ist also nichts verloren.

Am Sonntag macht sich das Team von Trainer Markus Müller auf den Weg zum PSV Wesel-Lackhausen (Anstoß 14.30 Uhr). Die Wachtendonker müssen nach Möglichkeit beim Tabellensechsten etwas Zählbares mitnehmen, um in der Liga konkurrenzfähig zu bleiben. Das Zeug dazu hat die Mannschaft. Davon ist auch Markus Müller überzeugt, der das 3:1 gegen Hö.-Nie. als Zeichen eines Aufwärtstrends bewertet. „Wir wissen um die Weseler Heimstärke, gehen aber selbstbewusst ins Spiel und wollen dort drei Punkte mitnehmen“, sagt der Wachtendonker Übungsleiter. Doch auch für den Gastgeber, der zuletzt mit einem 2:0-Sieg in Bedburg-Hau einen großen Schritt ins Tabellenmittelfeld machte, ist diese Begegnung von enormer Bedeutung.

„Wir haben in der Vergangenheit einige gute Spiele abgeliefert, aber nicht gepunktet. Das müssen wir ändern. Wir müssen Herz und Leidenschaft auf den Platz bringen. Ich erwarte auf alle Fälle eine enge Begegnung, da kann die Tagesform über Sieg und Niederlage entscheiden“, so Müller, der abgesehen von zwei Langzeitverletzten auf den kompletten Kader zurückgreifen kann.

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