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TSV Wachtendonk-Wankum hält Abstiegszone auf Distanz

Fußball-Landesliga : Drei Elfmeter, ein Eigentor, wichtiger Heimsieg

Im vorletzten Spiel vor der Winterpause festigt der TSV Wachtendonk-Wankum mit einem verdienten 4:1 gegen den PSV Wesel seine Position im Mittelfeld der Tabelle.

Mit einem deutlichen 4:1 (3:0)-Erfolg gegen den PSV Wesel hat Fußball-Landesligist TSV Wachtendonk-Wankum einen großen Schritt nach vorne gemacht und die Abstiegszone auf Distanz gehalten. Drei verwandelte Elfmeter und ein Eigentor der Gäste sind zwar eine etwas ungewöhnliche Trefferquote. Unter dem Strich sprang aber ein klar verdienter Erfolg heraus.

Trainer Guido Contrino hatte seiner Mannschaft im Vorfeld folgende Taktik mit auf den Weg gegeben: „Mir hat in den vergangenen Spielen die Durchschlagskraft gefehlt. Deshalb haben wir heute nur mit einem Sechser und Pressing im Mittelfeld gespielt. Das hat die Mannschaft sehr gut umgesetzt.“

Vor allem in den ersten 45 Minuten überzeugte der TSV. Der Gastgeber bekam bereits in der fünften Minute nach einem Foulspiel den ersten Strafstoß zugesprochen, den Markus Müller sicher verwandelte. Nur acht Minuten später spielten die Wachtendonker nach einer Balleroberung schnell nach vorne, ein Weseler Abwehrspieler bugsierte eine Hereingabe vor dem einschussbereiten Markus Keppeler ins eigene Tor. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff ließ sich nach einem Handspiel Markus Müller nicht lange bitten und verwandelte seinen zweiten Strafstoß zum 3:0-Halbzeitstand.

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Nach der Pause wurden die Gäste stärker. „Wir haben da einfach zu wenig Fußball gespielt, so musste zwangsläufig das Gegentor fallen“, meinte Trainer Contrino zum 3:1 in der 65. Minute. Die Vorentscheidung hatten Markus Keppeler und Phillip Cox kurz darauf auf dem Fuß, beide scheiterten nur knapp.

Für klare Verhältnisse sorgte in der 79. Minute der Weseler Schlussmann Sebastian Kaiser, der sich mit einer völlig unnötigen Aktion die Gelb-Rote Karte einhandelte und den dritten Elfmeter verursachte. Da Müller nicht mehr im Spiel war, trat Kai Baumeister an. Dieser verwandelte ebenso kaltschnäuzig zum 4:1-Endstand. „Ich bin sehr zufrieden, meine Mannschaft hat heute alles richtig gemacht“, sagte Contrino.

TSV Wa.-Wa.: Claringbold – Rasch, Cox, Dolle, Keppeler (87. Böhm), Holz, Bongers (85. Stroetges), Müller (79. Barth), Baumeister (89. Gubala), van Dinther (89. Dennesen), Blaszczyk.