Fußball: TSV Wa.-Wa.: Houben geht in aller Freundschaft

Fußball : TSV Wa.-Wa.: Houben geht in aller Freundschaft

Vier Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage, die eigentlich gar nicht zählt, weil er die Mannschaft wenige Tage zuvor erst kennen gelernt hatte: Trainer Stephan Houben hat beim Fußball-Bezirksligisten TSV Wachtendonk-Wankum ein erfolgreiches Gastspiel gegeben, das letztlich aber nur von kurzer Dauer war. Der 46-Jährige, der in der Vorsaison den SV Straelen in die Oberliga geführt hatte, war auf Bitten des Wachtendonker Teammanagers Andreas Schroers Anfang November in die Bresche gesprungen, nachdem sein Vorgänger Thomas von Kuczkowksi den TSV Wa.-Wa. überraschend in Richtung des Landesligisten SV Sonsbeck verlassen hatte.

Jetzt ist schon wieder Schluss. "Ich habe gerne geholfen, als ich gebraucht wurde. Inzwischen haben sich Vorsitzender Andreas Peeters und der sportliche Leiter Guido Lohmann auf Zielsetzungen und Perspektiven der Fußball-Abteilung geeinigt, so dass ich mich guten Gewissens in aller Freundschaft verabschieden kann", sagt Houben.

Nach Absprache mit Lohmann, der die Strukturen des TSV Wa.-Wa, zuvor einer exakten Analyse unterzogen hatte, möchte der Verein bei seiner künftigen Kaderplanung in erster Linie auf junge Spieler aus der Region setzen. Am Sonntag wird der sportliche Leiter, der zuvor in ähnlicher Funktion in Sonsbeck aktiv war, mit Teammanager Andreas Schroers die Mannschaft im Heimspiel gegen den VfL/DJK Tönisberg betreuen. Lohmann macht sich ab sofort auf die Suche nach einem neuen Trainer, der beim TSV Wa.-Wa. auch in der nächsten Saison die sportliche Verantwortung tragen soll. Die Mannschaft möchte nach Möglichkeit Platz zwei verteidigen, der zur Teilnahme an Aufstiegsspielen zur Landesliga berechtigt.

(him)
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