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TSV Wa.-Wa. gegen TSV Hö.-Nie. - das Duell der langen Vereinsnamen

Fußball : Guido Contrino freut sich auf das Wiedersehen

Fußball-Landesliga: Der Trainer des TSV Wachtendonk-Wankum hütete einst das Tor der SV Hönnepel-Niedermörmter. Am Sonntag möchte Contrino mit seiner Mannschaft die gute Heimbilanz ausbauen.

Für Guido Contrino, Trainer des Fußball-Landesligisten TSV Wachtendonk-Wankum, ist am Sonntag das Heimspiel gegen die SV Hönnepel-Niedermörmter (Anstoß 16 Uhr) etwas ganz Besonderes. In seiner aktiven Torhüter-Laufbahn ließ der mittlerweile 50-Jährige einst auch den Acker an der Düffelsmühle beben und war unter anderem an einem Aufstieg beteiligt.

Im vergangenen Jahr trafen die beiden Kontrahenten im letzten Spiel vor der langen Corona-Zwangspause aufeinander. Das Ergebnis war zwar letztlich bedeutungslos. Doch der TSV Wa.-Wa. hat an den Auftritt am Rande von Kalkar gute Erinnerungen. „Wir lagen damals bis zur 70. Minute mit 0:2 zurück und haben am Ende 3:2 gewonnen“, erinnert sich Contrino. Inzwischen sind die Karten neu gemischt. Die SV Hö.-Nie. kommt noch nicht vom Fleck, bleibt mit sieben Punkten aus acht Begegnungen weit hinter den Erwartungen von Trainer Sven Schützek zurück und muss sich Sorgen um den Klassenerhalt machen. „Wir hatten mit dem Heimsieg gegen Tönisberg und dem Remis in Dingden den richtigen Schritt nach vorne gemacht. Die Leistung zuletzt beim 0:3 gegen die SGE Bedburg-Hau ist mir unerklärlich“, sagt Schützek. „Uns liegen mehr die spielstarken Mannschaften, und dazu zählt auch Wachtendonk.“

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Diesen Nachweis hat der TSV in der laufenden Saison geliefert – abgesehen vom Kreispokal-Auftritt, der am Mittwoch mit einem 5:4 beim A-Ligisten Kevelaerer SV endete. „Das war schwach. Der Gegner hätte den Sieg verdient gehabt, aber Markus Müller hatte etwas dagegen“, meinte Contrino. Wegen vier Treffern des Torjägers kam der Favorit noch einmal mit einem blauen Auge davon.

Am Sonntag werden die Wachtendonker mit Sicherheit wieder ein anderes Gesicht zeigen. „Wir sind auf eigenem Platz noch ungeschlagen. Das soll natürlich auch gegen Hö.-Nie. so bleiben“, sagt Contrino. Es liegt auf der Hand, dass sein Kollege Sven Schützek mit seiner Mannschaft diesen Plan durchkreuzen möchte. „Wir stehen aktuell auf einem Abstiegsplatz. Deshalb müssen wir auch gegen einen starken Gegner wie Wachtendonk punkten“, sagt der Gäste-Coach. Beide Seiten beklagen zwar den einen oder anderen Ausfall, dürften aber jeweils eine schlagkräftige Mannschaft aufs Spielfeld schicken können.