Handball: Trotz Niederlage: SV Straelen feiert den Klassenerhalt

Handball : Trotz Niederlage: SV Straelen feiert den Klassenerhalt

Handball-Nordrheinliga Frauen: SV Straelen - SG Überruhr 30:35 (15:17). Schon vor dem Anpfiff war klar, dass der SVS auch in der kommenden Saison in der Vierten Liga auf Punkte- und Torejagd gehen wird. Walsum-Aldenrade hatte am Vorabend beim Meister aus Bonn mit 18:25 verloren. Damit war die letzte Chance vertan, an den Blumenstädtern vorbeizuziehen und sie für die Partie gegen Überruhr unter Druck zu setzen. "Wir waren froh, als uns die Nachricht erreichte. Trotzdem wollten wir uns mit einem Sieg von unseren Zuschauern verabschieden", erzählt Thomas Floeth. Das gelang den Blumenstädtern jedoch nicht. "Wir haben schlichtweg zu schlecht verteidigt. Es fehlte dann anscheinend doch der letzte Biss", analysiert Straelens Trainer die Niederlage treffend.

Handball-Nordrheinliga Frauen: SV Straelen - SG Überruhr 30:35 (15:17). Schon vor dem Anpfiff war klar, dass der SVS auch in der kommenden Saison in der Vierten Liga auf Punkte- und Torejagd gehen wird. Walsum-Aldenrade hatte am Vorabend beim Meister aus Bonn mit 18:25 verloren. Damit war die letzte Chance vertan, an den Blumenstädtern vorbeizuziehen und sie für die Partie gegen Überruhr unter Druck zu setzen. "Wir waren froh, als uns die Nachricht erreichte. Trotzdem wollten wir uns mit einem Sieg von unseren Zuschauern verabschieden", erzählt Thomas Floeth. Das gelang den Blumenstädtern jedoch nicht. "Wir haben schlichtweg zu schlecht verteidigt. Es fehlte dann anscheinend doch der letzte Biss", analysiert Straelens Trainer die Niederlage treffend.

Die Lust am Handballspielen bei subtropischen Temperaturen in der Halle war beiden Teams trotz der Bedeutungslosigkeit der Begegnung nicht abzusprechen. Vom Anpfiff an wurde aufs Tempo gedrückt, wobei den Gästen das Torewerfen wesentlich leichter fiel als dem SVS. Nahezu jeder Angriff endete bei den Essenern mit einem Torerfolg, weil die Straelener Defensive nebst Torhütergespann kaum bis gar keinen Zugriff auf Ball und Gegner bekam. Floeth: "Wir wussten, was kommt und haben es trotzdem geschehen lassen." Nach kurzer Zeit hieß es 5:9. Die erste Auszeit war da bereits genommen. Deren Wirkung setzte anscheinend verzögert ein. In der 22. Minute traf Elena Fiedler zum 12:12. Zur Pause hieß es 15:17.

Nach Wiederanpfiff fabrizierten die Grün-Gelben drei technische Fehler in Folge, gekoppelt mit genauso vielen Gegentoren. Und diesem Fünf-Tore Rückstand rannte man von nun an hinterher, vor allem weil die rechte Abwehrseite sich am gestrigen Abend als Schwachstelle entpuppte. Da konnte in der Offensive noch so gezaubert werden: Überruhr nutzte den Raum und die zahlreichen Siebenmeter-Pfiffe der Schiedsrichter, um den Vorsprung relativ locker über die Zeit zu bringen. Näher als auf 22:25 kamen die Grün-Gelben nicht mehr heran. Am Ende hieß es 35:30 für die Gäste.

SV Straelen: Schumann, Lennartz - Sewing (8/7), Linßen (6), Geelen (4), Fiedler (4), Pellens (3), Sieben (2), Maes (2), Heuvels (1), Prior, Ripkens, J. Janssen.

(terh)
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