Fußball: Testspiel: SV Sevelen fährt mal wieder Achterbahn

Fußball : Testspiel: SV Sevelen fährt mal wieder Achterbahn

Der Fußball-Bezirksligist gewinnt sein letztes Testspiel gegen Grün-Weiß Vernum mit 6:4 (6:1).

Im letzten Testspiel des Fußball-Bezirksligisten SV Sevelen gegen Kreisligist Grün-Weiß Vernum sah Sevelens Trainer Thorsten Fronhoffs noch einmal Höhen und Tiefen seiner Mannschaft. Nach einer anfänglichen Unachtsamkeit im "neuen Zuhause auf Kunstrasen", wie Fronhoffs sagte, gingen die Gäste aus Vernum zunächst in Führung. Doch im Anschluss begann Sevelen mit der Aufholjagd.

Innerhalb von zwölf Minuten wurde ein klarer Vorsprung von vier Toren hergestellt. "Wir haben größtenteils Ball und Gegner dominiert und auch den Matchplan umgesetzt", sagte Fronhoffs. Damit war der Grundstein zum Sieg gelegt. Zwei Tore folgten noch bis zum Pausenpfiff. Nicht wirklich zu erklären war daher Sevelens Einbruch in der zweiten Hälfte, als der Gast noch drei Mal traf und den Rückstand auf zwei Tore verkürzte. "Dieser Abschnitt des Spiels war erschreckend schwach und wir hatten keinen Zugriff mehr. Das haben die Jungs aber auch selbst eingesehen und waren daher ebenfalls unzufrieden, was ja immer ein gutes Zeichen ist", sagte Fronhoffs. Im Vergleich zum vorherigen Testspiel gegen Preußen Vluyn lag die Stärke ebenfalls wieder in der ersten Hälfte. "Diesmal haben wir jedoch schon zu Beginn unsere Torchancen effektiv genutzt, nur leider durch manche Wechsel den Faden verloren", so Fronhoffs.

Der SVS hatte nur zwei Ersatzspieler, da zehn Leute fehlten. Daher wurde auch der ursprünglich letzte Test gegen den TSV Nieukerk am kommenden Dienstag aufgrund des Risikos abgesagt. "Wir konzentrieren uns jetzt auf das erste Pflichtspiel im Pokal am Sonntag in Herongen und starten dann hoffentlich mit der ganzen Mannschaft in die Saison", hielt der Sevelener Coach fest. Für Sevelen trafen Jens Schwevers (3), Tobias Winkler, Simon Bledzki und Philipp Langer. Die Vernumer Tore schossen Johannes Terhorst, Julian Tschada, Maik Spolders und Christoph Dickmans.

(RP)
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