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Tennis: TC Grün-Weiß Geldern steigt in die Erste Verbandsliga auf

Tennis-Medenspiele : TC Grün-Weiß Geldern schafft Aufstieg

Die Herren 55 sind in der Zweiten Verbandsliga am Ziel. Die Damen des TC Issum haben jetzt ein Endspiel um den Aufstieg. Auch der Uedemer TC hat noch Chancen auf den Sprung in die höhere Klasse.

Die Herren 55 des TC Grün-Weiß Geldern haben den Aufstieg in die Erste Tennis-Verbandsliga perfekt gemacht. Mit 7:2 setzte sich das Team um Spitzenspieler Jörg Löcker in der Zweiten Verbandsliga vor heimischem Publikum gegen den TC Rot-Gold Voerde II durch. „Wir haben den letzten Erfolg, der für den Aufstieg nötig war, sehr souverän eingefahren. Im Vorfeld der Saison hatten wir durchaus das Ziel, oben mitzuspielen. Schlussendlich lief alles perfekt, der Aufstieg ist daher verdient“, sagte Jörg Löcker.

Der Gelderner Tennislehrer setzte sich selbst mit 7:5, 6:0 durch. Stefan Lingens (6:2, 6:0), Bruno Janzen (6:4, 6:0), Mietek Szewczyk (6:1, 6:4) und Rüdiger König (6:0, 6:1) blieben bei ihren Einzelsiegen ebenfalls ohne Satzverlust. Einzig Reinhard Richter zog mit 2:6, 7:5, 8:10 den Kürzeren. Die Doppel wurden dann nicht mehr gespielt, weil der Gastgeber uneinholbar in Führung lag.

„Unsere Einzelbilanzen waren ausgezeichnet. Das hat den Weg zum Aufstieg geebnet. Im kommenden Jahr ist dann der Klassenerhalt unser Ziel“, sagte Löcker, der selbst ungeschlagen geblieben ist. Ab der Wintersaison wird der Niederländer Maurice van de Donk das Team verstärken. In jungen Jahren zählte er im Nachbarland zu den besten Spielern seines Jahrgangs. Zuletzt war er beim TC Blau-Weiß-Gold Straelen aktiv.

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Die Damen des TC Blau-Weiß Issum haben in der Zweiten Verbandsliga nach dem 7:2-Heimsieg gegen den Odenkirchener TC jetzt ein Endspiel um den Aufstieg. Der Tabellenzweite tritt am kommenden Samstag, 14 Uhr, beim Spitzenreiter Viersener THC an, der bislang ebenfalls alle vier Spiele gewonnen hat. „Wir sind selbst von unserem guten Abschneiden überrascht. Jetzt wollen wir natürlich den Aufstieg schaffen und rechnen uns in Viersen durchaus Chancen aus. Wir müssen allerdings einen Super-Tag erwischen, wenn wir die Partie gewinnen wollen“, sagte Mannschaftsführerin Alexandra Nitsche.

Der TC Issum gewann gegen Odenkirchen zwei Partien kampflos, da der Gegner mit nur fünf Spielerinnen antrat. Auf dem Platz waren Larisa Wiemann (6:0, 6:1), Jana Wobus (6:1, 6:0), Ines Kuypers (6:2, 7:5), Resie Hoeijmakers/Larisa Wiemann (6:2, 6:3) und Alexandra Nitsche/Franziska Voß (6:2, 7:6) erfolgreich. Niederlagen gab es für Resie Hoeijmakers (5:7, 4:6) und Alexandra Nitsche (0:6, 1:6).

Die Herren 30 des Uedemer TC dürfen sich in der Ersten Verbandsliga überraschend auch noch Hoffnungen auf den Sprung in die höhere Klasse machen. Das Team schaffte gegen den bislang ungeschlagenen Spitzenreiter BW Wickrath einen 5:4-Heimsieg, obwohl es nicht in Bestbesetzung antreten konnte. Der Aufstieg kann noch gelingen, wenn Uedem seine letzten beiden Partien deutlich gewinnt.

„Wir haben eine tolle Teamleistung gezeigt und durch den Erfolg unser eigentliches Ziel, den Klassenerhalt, erreicht. Alles, was jetzt noch kommt, ist ein Bonus“, sagte Spitzenspieler Andrej Nitsche, der sein Einzel mit 4:6, 6:3, 5:10 verloren hatte. In den beiden anderen Partien, die im Match-Tiebreak entschieden wurden, behielten die Uedemer Oliver Horn (4:6, 6:1, 10:5) und Philipp Zita (1:6, 6:1, 18:16) die Oberhand. Auch Manuel Bossig (6:2, 6:1) war erfolgreich, während Georg Kleppe (2:6, 2:6) und Gerwin Gruben (3:6, 2:6) unterlagen. In den Doppeln brachten Andrej Nitsche/Manuel Bossig (7:5, 6:2) und Oliver Born/Philipp Zita (6:2, 6:1) den Sieg unter Dach und Fach. Nils Riddermann/Gerwin Gruben (3:6, 0:6) mussten sich geschlagen geben.

Die Damen 50 des TC Blau-Weiß Rees durften nach ihrem letzten Saisonspiel trotz einer Niederlage jubeln. Sie haben nach dem 3:6 bei Stadtwald Hilden II den Klassen­erhalt in der Zweiten Verbandsliga hauchdünn aufgrund des um zwei Zähler besseren Matchpunkte-Verhältnisses gegenüber Schlusslicht TC Kaiserswerth geschafft. „Wir sind froh, dass wir unser Ziel erreicht haben“, sagte Spitzenspielerin Elke Kurzweil, die in ihrem Einzel (6:1, 6:2) und im Doppel mit Gerda Schindler (7:6, 7:5) wichtige Punkte für den Ligaverbleib geholt hatte. Den dritten Zähler steuerten Bergisa Eyting/Roswitha Blumensaat (6:1, 6:2) bei. Bergisa Eyting (7:5, 6:7, 7:10), Kerstin Dumke (4:6, 1:6), Gerda Schindler (2:6, 1:6), Roswitha Blumensaat (1:6, 3:6), Ingrid Rehm (6:7, 1:6) und Kerstin Dumke/Ingrid Rehm (4:6, 3:6) verloren.