Tennis : Herren 40 des TC Issum mit erstem Sieg

Das letzte Doppel musste über Sieg oder Niederlage entscheiden. Hunsmann/Roghmans zeigten Nervenstärke.

1. Verbandsliga Herren 40: Blau-Weiß Issum – Gladbacher HTC 5:4 (3:3). Den ersten Saisonsieg hatten sich Issums Tennisherren 40 gegen den Gladbacher HTC vorgenommen. Und am Ende konnten sie genau diesen, wenn auch knapp zustande gekommen, feiern. Dabei profitierten die Gastgeber von verletzungsbedingten Ausfällen des Gegners.

Schon nach der ersten Runde sah es ganz gut aus für die Issumer. Auch dadurch begünstigt, weil zwei Gästespieler verletzungsbedingt frühzeitig aufgeben mussten. So konnten Mathias Hunsmann nach 4:0 im ersten Satz und Christian Roghmans nach 6:0 vorzeitig die Punkte einstecken. Thomas Hunsmann musste sein Match zu Ende spielen, benötigte für sein 6:2/6:2 aber nicht viel länger als die beiden Teamkollegen. Dafür lief die Runde zwei für die Gastgeber weniger optimal.

Mannschaftsführer Arndt van Huet, der verletzungsbedingt nicht trainieren konnte und sein erstes Match seit einem Jahr spielte, musste seinem Gegner gratulieren (2:6/0:6). Dabei waren die einzelnen Spiele aber durchaus härter umkämpft, als es das Endresultat vermuten lässt.

Etwas länger als die gut eineinhalb Stunden von van Huet kämpfte Markus Sabbagh an Position sechs. Letztendlich waren es aber bei ihm die entscheidenden Phasen, die den Ausschlag gaben. Mit 5:7/4:6 fiel die Niederlage zwar in zwei Sätzen, aber denkbar knapp aus.

Joeri te Riele spielte nach schnell verlorenem ersten Satz mehr als zwei Stunden lang. Mit einer enormen Energieleistung kämpfte er sich zurück ins Match, holte sich knapp den zweiten Satz und zwang seinen Gegner in den Match-Tie-Break. Auch der war wieder hart umkämpft und am Ende hatte der Gladbacher Arndt Küsken doch noch die Nase vorn (1:6/7:5/7:10).

Nach dem 3:3 in den Einzeln mussten die Doppel entscheiden. Aufgrund der Verletzungen beim Gegner hatten te Riele/T. Hunsmann ihren Sieg bereits kampflos sicher und damit die Issumer einen kleinen Vorteil. Für die verbliebenen Matches musste in der Aufstellung also nicht gepokert werden. Die Issumer setzten alles auf eine Karte und entschieden sich mit M. Hunsmann/Roghmans ein starkes Doppelpaar.

Zunächst aber ging die Begegnung Mario Schlabbers/Sabbagh erwartungsgemäß verloren (1:6/1:6). Die andere Paarung erlebte harte Gegenwehr, erledigte die ihr zugedachte Aufgabe dann aber doch nahezu ungefährdet mit 6:3/6:2.

„Ein 5:4-Sieg ist sicher immer glücklich, aber für uns war das unglaublich wichtig heute, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren“, sagt Arndt van Huet. Der wird sich aller Voraussicht nach im nächsten Spiel am 1. Juni bei Post SV Düsseldorf entscheiden - eine Mannschaft, gegen die die Issumer einen weiteren Sieg holen wollen.

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