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Handball: SVS-Handballer spielen in der ersten Halbzeit wie im Rausch

Handball : SVS-Handballer spielen in der ersten Halbzeit wie im Rausch

Handball-Landesliga Männer: TV Oppum II - SV Straelen 28:32 (10:19). Die Vorzeichen standen für die Blumenstädter alles andere als gut. Schon unter normalen Umständen ist es keine Selbstverständlichkeit, bei der Reserve des TV Oppum zu punkten. Wenn einem dann aber nur ein Auswechselspieler zur Verfügung steht, wird die Aufgabe ungleich schwieriger - doch nicht unmöglich.

Handball-Landesliga Männer: TV Oppum II - SV Straelen 28:32 (10:19). Die Vorzeichen standen für die Blumenstädter alles andere als gut. Schon unter normalen Umständen ist es keine Selbstverständlichkeit, bei der Reserve des TV Oppum zu punkten. Wenn einem dann aber nur ein Auswechselspieler zur Verfügung steht, wird die Aufgabe ungleich schwieriger - doch nicht unmöglich.

Mit genau dieser Einstellung gingen die Grün-Gelben ins Spiel. Hochkonzentriert und engagiert spielten sie den Gastgeber geradezu an die Wand. Eine Halbzeit lang. "Im Rausch haben wir sogar noch fünf, sechs Hochkaräter liegen gelassen", befand SVS-Coach Dieter Pietralla, dessen Jungs von Anfang an einen richtig guten Job gemacht haben.

Nach gerade einmal fünf Minuten lag der SVS mit 5:0 in Führung. Und auch im Anschluss daran blieben die Straelener am Drücker. In der Defensive war es Danny Mangelmann, der mit seinen Vorstößen den Oppumer Spielfluss ein ums andere Mal ausbremste. Und im Angriff fruchtete die aus der Not geborene Variante, Daniel Meyer auf der Linksaußen-Position einzusetzen , in schöner Regelmäßigkeit. Lohn der Mühen: Eine auch in der Höhe verdiente Neun-Tore-Führung des SV Straelen, als nach 30 Minuten die Seiten gewechselt wurden.

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Im Gefühl des scheinbar sicheren Sieges kamen die Blumenstädter jedoch mit allzu großer Lässigkeit aus der Kabine. Nach vier Toren in Folge war die Oppumer Zweitvertretung plötzlich wieder mittendrin im Geschehen. Und als der einstmals große Vorsprung der Gastgeber in der 41. Minute auf 21:18 geschrumpft war, hätte es noch einmal richtig eng werden können.

Wurde es aber nicht. "Wir haben uns wieder berappelt, spielerisch zwar nicht mehr ganz so überzeugt wie im ersten Durgang, dafür kämpferisch eine Schippe draufgelegt", so Pietralla. Jens Groetelaers und Andreas Rath, der angeschlagen erst in Halbzeit zwei eingesetzt wurde, waren schließlich die Garanten für den Straelener 32:28-Sieg.

SV Straelen: M. Pieper - Groetelaers (9), Meyer (6), Rath (6/3), Burghans-Kähler (5), Mangelmann (4), Beyer (1), Jacobs (1).

(terh)