Handball: SVS-Frauen ohne Chance gegen die "weiße Wand"

Handball: SVS-Frauen ohne Chance gegen die "weiße Wand"

Handball-Niederrheinliga Frauen: SV Straelen - Fortuna Düsseldorf 26:37 (9:17). Gegen die Fortuna war für den SVS nichts zu holen - außer jeder Menge blaue Flecken. Schon im ersten Angriff prallten die Grün-Gelben an der weißen Abwehrwand der Gäste ab. Mehrmals. Vier, fünf Wurfversuche wurden vom hünenhaften Abwehrzentrum locker weggeblockt, jeder noch so intensiv geführte Zweikampf endete in den kräftigen Armen der körperlich haushoch überlegenen Düsseldorferinnen. Es dauerte ziemlich genau zehn Minuten, bis Marion Prior den ersten Straelener Treffer erzielte, der zweite fiel in der 17. Minute.

Handball-Niederrheinliga Frauen: SV Straelen - Fortuna Düsseldorf 26:37 (9:17). Gegen die Fortuna war für den SVS nichts zu holen - außer jeder Menge blaue Flecken. Schon im ersten Angriff prallten die Grün-Gelben an der weißen Abwehrwand der Gäste ab. Mehrmals. Vier, fünf Wurfversuche wurden vom hünenhaften Abwehrzentrum locker weggeblockt, jeder noch so intensiv geführte Zweikampf endete in den kräftigen Armen der körperlich haushoch überlegenen Düsseldorferinnen. Es dauerte ziemlich genau zehn Minuten, bis Marion Prior den ersten Straelener Treffer erzielte, der zweite fiel in der 17. Minute.

Endlos erscheinenden Angriffen standen wenige Sekunden Abwehrarbeit gegenüber. Weil die eine oder andere Spielerin der Gäste Probleme mit dem harzfreien Ball hatte und mehrere Würfe über dem Tor landeten, hielt sich der Rückstand in überschaubaren Grenzen (2:7). "Wir haben einiges dafür getan, dass Düsseldorf relativ leichtes Spiel hatte", kritisierte SVS-Coach Thomas Floeth sein personell geplagtes Team. Lena Linßen testete beim Aufwärmen, ob es nach ihrer Verletzung für einen Einsatz reicht. Es reichte nicht. Steffi Heuvels, mit schwer verstauchtem Fuß ins Spiel gegangen, musste nach wenigen Minuten die Segel streichen. Zu ihr gesellte sich Mitte der zweiten Halbzeit noch Kathrin Geelen. Die Begegnung war zu diesem Zeitpunkt allerdings entschieden.

Trotz nachlassender Abwehrleistung agierte die Fortuna nach einer 17:9-Pausenführung jederzeit souverän. Und so warf SVS-Trainer Thomas Floeth mit Laura Kohle und Marie van Bebber zwei A-Jugend-Spielerinnen in kalte Wasser. Und die schwammen in den Schlussminuten nicht nur mit, sondern vorneweg. "Laura hat mir im Training schon sehr gut gefallen. Und auch Marie hat das heute richtig gut gemacht", lobte Straelens Trainer den Handballnachwuchs, der in Zukunft vielleicht häufiger zum Einsatz kommen wird. Dann gegen Gegner, die sich vielleicht ein bisschen mehr auf Augenhöhe befinden.

SV Straelen: Schumann, Hinsen - Fiedler (9/6), Kohle (4), Geelen (3), K. Janssen (3), Prior (3), Sewing (2), Maes (1), van Bebber (1), J. Janssen, Ripkens, Heuvels.

(terh)