Handball: SVS-Frauen: Ein Krimi ohne "Happy-End"

Handball : SVS-Frauen: Ein Krimi ohne "Happy-End"

Straelen (terh) Handball-Niederrheinliga Frauen: Neusser HV - SV Straelen 27:26 (14:13). Von einem "Schicksalsspiel" wollte SVS-Coach Thomas Floeth vor der Partie nichts wissen. Zu viele Punkte seien noch zu vergeben. Und doch war er nach der unglücklichen wie bitteren Niederlage beim Tabellennachbarn aus Neuss überaus enttäuscht. Wen wundert's, kassierte der SVS den entscheidenden Treffer sieben Sekunden vor Schluss. Wenige Minuten zuvor hatte er noch mit zwei Toren in Führung gelegen.

Straelen (terh) Handball-Niederrheinliga Frauen: Neusser HV - SV Straelen 27:26 (14:13). Von einem "Schicksalsspiel" wollte SVS-Coach Thomas Floeth vor der Partie nichts wissen. Zu viele Punkte seien noch zu vergeben. Und doch war er nach der unglücklichen wie bitteren Niederlage beim Tabellennachbarn aus Neuss überaus enttäuscht. Wen wundert's, kassierte der SVS den entscheidenden Treffer sieben Sekunden vor Schluss. Wenige Minuten zuvor hatte er noch mit zwei Toren in Führung gelegen.

Floeth, der im Wochenverlauf die Nachfolge von Thomas Hoffmann als Trainer der Blumenstädter angetreten hatte, sah einen couragierten Auftritt seiner zuletzt arg gebeutelten Mannschaft. Vom Anpfiff an gaben die Blumenstädter Vollgas. Dabei agierten sie zwar nicht fehlerfrei, doch landeten diesmal deutlich weniger Bälle beim Gegner als zuletzt. In der Defensive gelang es in Halbzeit eins die Kreise von Madita Schut einzuengen. Und vorne drehte vor allem Maren Prior auf.

"Sie hat auf allen drei Rückraumpositionen ein bärenstarkes Spiel gemacht, hat Lücken gerissen und war selbst ungemein torgefährlich", gab es reichlich Lob vom Trainer. So traf Leonie Maes nach einer Viertelstunde zur 8:5-Führung. Neuss hielt mit immer wieder neuen Abwehrformationen dagegen. Wenn überhaupt, dann mit kurzzeitigem Erfolg. Dennoch traf der Gastgeber mit dem Pausenpfiff zum 14:13.

In Halbzeit zwei ein ähnliches Bild. Beide Teams schenkten sich nichts. Mal lag der SVS mit zwei Toren vorn (19:17), mal der Neusser HV (22:20). Sechs Minuten vor Schluss schienen die Straelener wieder am Drücker, als Elena Fiedler mit ihrem vierten Treffer das 25:23 erzielte. Es sollte der Letzte gewesen sein. Wenig später flog sie mit einer roten Karte vom Parkett. "Die kann man geben", so Floeth.

Neuss traf zum 26:26 und Sekunden später gerieten die Grün-Gelben erneut in Unterzahl. Straelen kämpfte, gab alles, um zumindest einen Punkt mitzunehmen. Das Drehbuch hielt für sie jedoch kein "Happy-End" bereit. Sieben Sekunden vor Schluss schlug der Ball ein letztes Mal im SVS-Gehäuse ein. "Die Mädels haben alles gegeben. Auf die Leistung können wir aufbauen", sagt der SVS-Trainer.

SV Straelen: Hoffmann, Lennartz - Sewing (10/2), Prior (5), Fiedler (4), Geelen (3), Heuvels (3), Maes (1), Ripkens, K. Janssen, J. Janssen.

(terh)
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