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SV Walbeck wird Favoritenrolle beim Schlusslicht gerecht

Fußball : SV Walbeck hat Debakel schon wieder gut verdaut

Fußball-Niederrheinliga der Frauen: SV Walbeck gewinnt 5:3 beim Schlusslicht Jägerhaus Linde, dritte Niederlage für Viktoria Winnekendonk.

In der Fußball-Niederrheinliga der Frauen zeigte sich der SV Walbeck zumindest halbwegs gut erholt von der 2:12-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach II. Zwar war die Begegnung beim punktlosen Tabellenletzten Jägerhaus Linde für die Walbeckerinnen kein Selbstläufer. Doch unter dem Strich wurden die Grün-Weißen mit einem 5:3 (3:1) ihrer Favoritenrolle gerecht.

Die Mannschaft um Trainer Dieter Blomm hatte sich mit gerade einmal 13 Spielerinnen auf den Weg nach Wuppertal gemacht. Feldspielerin Rebecca Peschges musste die ungewohnte Rolle zwischen den Pfosten übernehmen. Die frühe Führung der Gastgeberinnen (16.) glich Marla Amthor sieben Minuten später aus. Glück hatten die Gäste, als Torhüterin Peschges nach 34 Minuten einen Strafstoß verursachte, diesen aber parierte. Nach einem Doppelschlag von Marla Amthor und Lea Winter (42./44.) führten die Gäste zur Pause mit 3:1-Toren.

Kurz nach der Pause kam Linde auf 2:3 heran, Alina Kostyrok stellte nach einer Stunde den alten Abstand wieder her. Spannend wurde es noch einmal in der Schlussphase, nachdem die Gastgeberinnen in der 86. Minute auf 3:4 verkürzt hatten. Wenig später machte Carina Drewes mit einem sehenswerten Treffer zum 5:3-Endstand den Deckel drauf. „Wir hatten das Glück des Tüchtigen und haben drei wichtige Punkte geholt“, sagte Blomm, der mit seiner Mannschaft am Freitag (20 Uhr) den SV Hemmerden empfängt.

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Viktoria Winnekendonk unterlag mit 1:3 (0:1) bei der Spvg. Gustorf-Gindorf und kassierte damit die dritte Saisonniederlage. Nach einer schlecht verteidigten Ecke gerieten die Gäste in der 22. Minute in Rückstand. „Wir machen es dem Gegner in solchen Situationen häufig zu einfach und sind in der Defensive immer wieder anfällig“, bemängelte Trainer Uli Berns nach der Partie. Vier Minuten nach dem Wechsel erhöhte Gustorf-Gindorf auf 2:0, ehe Samira Berns die Viktoria mit ihrem Anschlusstreffer in der 65. Minute wieder hoffen ließ. Die Gäste drängten fortan auf den Ausgleich, fingen sich aber kurz vor dem Abpfiff ein Kontertor ein.