Tischtennis : Mit Glück und Geschick Abstieg verhindert

Erst das Satzverhältnis entschied zu Gunsten des SV Walbeck über den Verbleib in der Bezirksklasse.

Abstiegsrelegation – das wohl meist gehasste Wort der Tischtennisspieler. Aber auf der anderen Seite auch die Chance, einen Abstieg zu vermeiden. In diese unfreiwillige Verlängerung der Tischtennis-Saison musste die 1. Herrenmannschaft des SV Walbeck antreten und sie fand für Zelluloidkünstler aus dem Spargeldorf ein gutes Ende.

In der 3-er Gruppe standen sich SV Walbeck, GSV Moers und TV Boisheim gegenüber. Die Spiele wurden am ersten Tag in Walbeck und am zweiten Tag in Boisheim ausgetragen.

Das Heimspiel gegen den GSV Moers endete 8:8-Unentschieden. Vorher hatte der GSV Moers die Mannschaft des TV Boisheim mit 9:5 besiegen können.

Am zweiten Spieltag in Boisheim musste für die Walbecker unbedingt ein Sieg her , und am besten ein ziemlich deutlicher, um zum Schluss als Gruppenerster den Klassenerhalt zu sichern.

Um es kurz zu machen: Die Walbecker gewannen ihr Spiel mit dem gleichen Ergebnis wie der GSV Moers gegen Boisheim.

Nun musste der Rechenstab hervorgeholt werden: Walbeck und Moers hatten jeweils 3:1 Punkte und mit 17:13 Spielen auch hier Gleichstand. Wie sah es mit dem Satzverhältnis aus? Das Ergebnis: Die Walbecker hatten die Nase deutlich vor dem Team aus Moers und damit die Klassenerhalt geschafft.

Die Spiele des SV Walbeck in der Zusammenfassung:

GSV Moers gegen SV Walbeck (8:8) Die Walbecker konnten alle Anfangsdoppel für sich entscheiden und schnell mit 3:0 in Führung gehen. Moers gab sich nicht geschlagen, gewannen acht von zwölf Einzelspielen und zogen mit 8:7 an Walbeck vorbei.

Das Walbecker Spitzendoppel Roggen/Sommer behielten die Nerven und konnten ihr entscheidendes Spiel im fünften Satz für sich entscheiden.

Ihre Einzel gewannen Ralf und Felix Hendrix, Ludwig „Balu“ Rogge und Hans-Gerd Sommer.

TV Boisheim gegen SV Walbeck (5:9) Schnell gingen die Walbecker nach zwei gewonnenen Doppeln in Führung und bauten diesen Vorsprung bis auf 9:5 Punkten aus, so dass nicht mehr alle Einzelspiele ausgetragen werden mussten.

Hubert Werland und Hans-Gerd Sommer gewannen jeweils zwei Einzelspiele, Hermann-Josef Basten eins und den Schlusspunkt setzte Ralf Hendrix mit einem knappen 3.2 Erfolg.

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