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Fußball: SV Walbeck steht kurz vor der Rettung

Fußball : SV Walbeck steht kurz vor der Rettung

Fußball-Bezirksliga, Gruppe 5: Die Mannschaft vom Bergsteg kann sich mit einem Heimsieg gegen den Hülser SV fast schon im Mittelfeld festsetzen. Der FC Aldekerk steht im Wachtendonker Sportpark Laerheide unter Zugzwang.

TSV Wachtendonk-Wankum - FC Aldekerk (heute, 20 Uhr). Der FC Aldekerk hatte am vergangenen Sonntag spielfrei. Doch die Zuschauerrolle machte nicht unbedingt Spaß. Abgesehen von der DJK Twisteden konnten alle Mitkonkurrenten im Abstiegskampf punkten, was die Lage nicht gerade einfacher macht. Zwar zeigte der TSV Wa.-Wa. zuletzt in Moers-Meerfeld trotz des 2:1-Erfolges auch keine überzeugende Vorstellung. Doch der Druck lastet eindeutig auf den Gästen. "Wir möchten oben dran bleiben, gehen aber relativ locker an die Sache heran", sagt TSV-Trainer Günter Abel. Den Aldekerkern helfen nur drei Punkte weiter, um einen kleinen Schritt nach vorne zu machen.

SV Budberg - Sportfreunde Broekhuysen (So., 15 Uhr). Es war zweifelsohne das Glück des Tüchtigen, das die Sportfreunde beim 1:0 im letzten Spiel gegen die Klever Zweitvertretung hatten. Solch ein Erfolgserlebnis ist im Kampf um den Klassenerhalt immer Gold wert. Der SV Budberg, der lange im Abstiegskampf stand, hat sich nach einer tollen Serie aus dem Tabellenkeller verabschiedet und steht inzwischen auf der sicheren Seite. So weit sind die Sportfreunde noch lange nicht. Aber die Mannschaft befindet sich nach sieben Punkten aus den letzten drei Spielen auf einem guten Weg. "Es bleibt beim Hauen und Stechen. Ich hoffe, dass wir von der Euphorie der letzten Spiele etwas mitnehmen können und erfolgreich bleiben", sagt Spielertrainer Sebastian Clarke.

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DJK Twisteden - FC Moers-Meerfeld (So., 15 Uhr). Die Twistedener kommen in diesem Jahr einfach nicht in Schwung. Sicher darf man beim Aufstiegsaspiranten GSV Moers verlieren. Aber es ist immer die Frage, wie sich eine Mannschaft verkauft. Dass der Aufsteiger plötzlich mitten im Abstiegskampf steht, scheinen noch nicht alle Spieler realisiert zu haben. Nach einer starken Hinrunde muss man sich nun der neuen Herausforderung stellen. Da muss die Mannschaft am Sonntag im Spiel gegen Meerfeld dem Druck gewachsen sein, da nur ein Erfolg hilft. "Wir müssen einfach anders auftreten und kapieren, dass wir uns im Abstiegskampf befinden", fordert Trainer Andreas Holla.

SV Sevelen - Viktoria Goch (So., 15 Uhr). "Was wäre wenn", wird sich so mancher im stillen Kämmerlein nach den jüngsten drei Punkteteilungen des SV Sevelen gefragt haben. Drei Siege - und das Schlusslicht hätte noch einmal ernsthaft vom Klassenerhalt träumen dürfen. Moral und Wille sind vorhanden, aufgegeben haben sich die Kicker aus dem Hexendorf jedenfalls noch nicht. Vielleicht platzt ja der Knoten im Spiel gegen die Gocher. "Der Gegner ist schwer einzuschätzen. Aber wir wollen endlich mal wieder drei Punkte einfahren", sagt Trainer Gunnar Gierschner.

SV Walbeck - Hülser SV (So., 15 Uhr). Nach dem 3:1-Erfolg im Derby beim GSV Geldern hat der SV Walbeck in der Rückrunde die gesamte Elite der Bezirksligatabelle abgeräumt. Wenn jetzt noch Siege gegen die unmittelbaren Konkurrenten im Abstiegskampf folgen, sollte es mit dem Klassenerhalt der Spargeldörfler klappen. Gegen den Hülser SV soll der nächste Schritt in die richtige Richtung gemacht werden. "Alles ist machbar, wir wollen einfach Fußball spielen und erfolgreich bleiben", sagt Trainer Jens Jütten.

Fichte Lintfort - GSV Geldern (So., 15.15). Den zweiten Tabellenplatz mussten die Gelderner einstweilen an den GSV Moers abtreten. Es wir schwierig, da wieder hin zu kommen, was zum einen am nächsten Gegner, zum anderen aber auch an der Personalsituation beim GSV liegt. Im Derby gegen Walbeck fehlte zudem zumindest im ersten Durchgang die richtige Einstellung. Die Heimelf ist zwar schon designierter Meister, was die Mannschaft aber nicht davon abhält, in jedem Spiel noch einmal richtig Gas zu geben.

(ksch)