Frauenfußball : SV Walbeck freut sich über den ersten Punkt

Frauenfußball-Niederrheinliga: Verdientes 2:2 am heimischen Bergsteg gegen den CfR Links Düsseldorf. Aufsteiger Viktoria Winnekendonk verbessert sich mit 3:0 gegen die Spvgg. Steele auf Rang vier.

Aufsteiger Vik­toria Winnekendonk darf sich über eine schöne Momentaufnahme freuen. Die Mannschaft hat bislang ihre Hausaufgaben gemacht und in beiden Heimspielen die volle Punktzahl geholt. Verdienter Lohn nach drei Spieltagen: Tabellenplatz vier. Noch nicht ganz so gut läuft’s beim Nachbarn SV Walbeck, der im Heimspiel gegen den CfR Links Düsseldorf immerhin den ersten Punkt verbuchte.

Niederrheinliga: SV Walbeck – CfR Links 2:2 (0:1). Der SV Walbeck hat eine erfahrene Niederrheinliga-Mannschaft. Da wird man dann auch nicht gleich nervös, wenn es in den ersten beiden Spielen mit dem Punkten nicht geklappt hat. Wenn man dann im dritten Spiel gegen den CfR Links nach einer Stunde mit 0:2 zurückliegt, zeigt sich die Stärke einer Mannschaft, die noch einmal ins Spiel zurückfindet. Die Zuschauer sahen eine Partie auf Augenhöhe, in Halbzeit eins ein Chancenplus für die Heimelf. Nach 17 Minuten die größte Düsseldorfer Chance, als Torhüterin Viola Koblenz den Ball nicht festhielt, beim Nachschuss aber wieder zur Stelle war. Pech hatte auf der anderen Seite Lena Jansen bei einem Schuss gegen die Unterkante der Latte, auch Louisa Pastoors und Marie Aengenvoort hatten ihre Möglichkeiten. Zwei Minuten vor der Pause passierte es dann, aus gut 35 Metern landete der Ball nach einem Gewaltschuss der Gäste im Walbecker Tor.

Nach einer Stunde nutzte der Gegner die erste Möglichkeit nach dem Wechsel zur 2:0-Führung. Als vier Minuten später Lena Jansen den Anschlusstreffer erzielte, legten die Walbeckerinnen den Schalter um. Kurz darauf wurde der Ausgleich von Louisa Pastoors wegen angeblichem Abseits nicht anerkannt, eine sehr strittige Entscheidung.

Die Heimelf war aber jetzt eindeutig am Drücker, der Gast hatte echte Probleme, Walbecks Tempo zu halten. Der verdiente Ausgleich acht Minuten vor Schluss. Nach einem Freistoß verlängerte Lena Jansen per Kopf auf Carina Drewes, die sich durchsetzen konnte. Vielleicht wäre sogar noch mehr drin gewesen, aber nach den jüngsten Erfahrungen mit späten Gegentoren scheute die Heim­elf das volle Risiko. „Wir können stolz auf die Mannschaft sein, die nach einem 0:2 die richtige Antwort gegeben hat. Das war ein Punktgewinn, der Mut macht“, freute sich Trainer Dieter Blomm.

Viktoria Winnekendonk – SpVgg. Steele 3:0 (1:0). Auf der alten Sportanlage fühlen sich die Winnekendonker Frauen richtig wohl. Schade, dass sie sich bald aus ihrem „Wohnzimmer“ verabschieden müssen. Personell musste Trainer Uli Berns ein wenig umstricken, weil kurzfristig Stürmerin Paulina Heilen nicht zur Verfügung stand. So hilft dann manchmal auch ein wenig Glück, als Jana Claus beim ersten Angriff in der achten Minute draufhielt, der Ball abgefälscht wurde und zur Führung im Steeler Tor landete. Die Gäste aus Essen, in diesem Spiel durchaus präsent, aber in der Offensive doch recht harmlos, hatten im ganzen Spiel nur eine Möglichkeit bei einem Freistoß in der 36. Minute. In dieser Szene aber war Torhüterin Frauke Waerder auf dem Posten. Nach der Pause drückten die Gastgeberinnen aufs Tempo. Erneut traf Jana Claus bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff zum 2:0, Vivian Tepaß, die in der 62. Minute auf die Reise geschickt wurde, legte sicher zum 3:0 nach. Danach ebbte der Sturmlauf der Winnekendonkerinnen wieder ab, doch die Partie war längst entschieden. „Der Sieg ist sicher verdient, auch wenn in unserem Spiel in einigen Phasen die Zuordnung nicht immer gestimmt hat“, meinte Trainer Uli Berns.

Bezirksliga: SV Veert – SSV Lüttingen 1:5 (1:3). Gegen eine starke Lüttinger Elf musste sich der SV Veert am Ende klar geschlagen gegen. Nach drei frühen Gegentoren gelang Jolyne Effertz in der 40. Minute der Anschlusstreffer. Doch die Gäste legten nach dem Wechsel noch zweimal nach.

TSV Wa.-Wa. – SV Donsbrüggen 6:1 (3:1). Nach der Schlappe gegen Uerdingen zeigte der TSV im Spiel gegen Donsbrüggen klare Kante. Nach der 2:0-Führung zur Pause verkürzten die Gäste zwar kurz nach Wiederanpfiff, doch mit vier weiteren Toren machten die Gastgeberinnen das halbe Dutzend voll. Je zwei Treffer erzielten Jessica Beckert und Nicole Nieskens, Susanne Wylenzek und Nicole Deutzkens steuerten die übrigen Tore bei.

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