SV Walbeck kickt noch einmal auf Asche - dann kommt der Kunstrasen.

Fußball : SV Walbeck nimmt Abschied von der Asche

Fußball-Bezirksliga: Falls das Wetter mitspielt, wird das Derby gegen die Sportfreunde Broekhuysen ein Fall für die Vereinschronik.

Am Sonntag startet die Fußball-Bezirksliga bereits in die Rückrunde. Die meisten Vereine aus dem Gelderland dürfen mit der ersten Saisonhälfte zufrieden sein. Ligaprimus TSV Wachtendonk-Wankum thront mit satten 16 Punkten an der Tabellenspitze, „verfolgt“ von den Sportfreunden aus Broekhuysen. Der FC Aldekerk liegt auf dem sechsen Tabellenplatz ebenso gut im Rennen wie Aufsteiger TSV Weeze auf Rang neun. Die DJK Twisteden hat sich im unteren Mittelfeld eingerichtet, muss also noch nachlegen. Der SV Walbeck verzeichnete in den vergangenen Wochen einen Aufwärtstrend und gab zuletzt mit einem 4:2 gegen den SV Straelen II die rote Laterne an den Neuling von der Römerstraße ab. Unter anderen mit den Lokalduellen SV Walbeck gegen Sportfreunde Broekhuysen und DJK Twisteden gegen TSV Weeze geht’s am Sonntag weiter im Programm. Der SV Straelen II hat gegen den SV Budberg das nächste Kellerduell vor der Brust, etwas entspannter dürfte es für den FC Aldekerk gegen den FC Moers-Meerfeld zugehen. Spitzenreiter Wachtendonk hat die Zweitvertretung des VfB Homberg zu Gast.

SV Walbeck – Sportfreunde Broekhuysen (So., 14.15 Uhr). Folgt man den Wetterprognosen, wird am Sonntag am Walbecker Bergsteg wohl zum letzten Mal ein Spiel auf Asche über die Bühne gehen. Denn bereits am Montag beginnen die Arbeiten für den neuen Kunstrasenplatz. In den vergangenen Begegnungen agierten die Walbecker auf dem ungeliebten Belag recht erfolgreich und schafften es endlich, vom Tabellenende weg zu kommen. „Die Stimmung ist deutlich besser geworden. Wir hoffen, im Spiel gegen Broekhuysen etwas von diesem Schwung mitnehmen zu können“, meinte dann auch Walbecks Trainer Klaus Thijssen. Gegen die Sportfreunde wird die Heimelf da sicher noch etwas zulegen müssen. Die Gäste schwächelten zuletzt zwar etwas, zeigten aber beim 1:1-Remis in Aldekerk, dass es wieder aufwärts geht. Das Ziel ist vorgegeben, Broekhuysen möchte auf dem zweiten Tabellenplatz überwintern. „Auf dem Ascheplatz ist in erster Linie die richtige Einstellung gefragt, an zweiter Stelle kommt dann der Fußball“, so Spielertrainer Sebastian Clarke zur anstehenden Aufgabe.

SV Straelen II – SV Budberg (So., 14.15 Uhr). Im zweiten Kellerduell in Folge stehen die Straelener unter noch größerem Erfolgszwang. Verliert man auch diese Partie, ist die Mannschaft am Tabellenende erst einmal abgeschlagen. Zuletzt lief es für die Grün-Gelben am Walbecker Bergsteg zeitweise recht gut, doch individuelle Fehler machten alle Erfolgsbemühungen zunichte. „Das zieht sich schon durch die ganze Saison und ist ein großes Manko“, beklagt Trainer Marcel Blaschkowitz. Er kann nur hoffen, dass es Sonntag mal ohne diese Missgeschicke abläuft. Denn im letzten Spiel des Jahres geht es nach Broekhuysen – dort dürften die Trauben in unerreichbarer Höhe hängen.

TSV Weeze – DJK Twisteden (So., 14.15 Uhr). Beide Mannschaften haben derzeit einen guten Lauf. Der TSV Weeze, mit zuletzt drei Siegen und einem Remis in Folge, stoppte erfolgreich den drohenden Fall ins untere Tabellenmittelfeld. Aber auch DJK Twisteden überraschte. Lässt man die klare Niederlage gegen Wachtendonk einmal außen vor, gab es in den letzten vier Spielen drei Siege, davon zwei Auswärtssiege in Tönisberg und beim GSV Moers. In Weeze ist man also gewarnt . „Wir haben uns Selbstvertrauen geholt, der Einsatzwille ist da. Das wollen wir auch in Weeze abrufen“, kündigt DJK-Coach Stefan Dösselmann an. „Wir wissen um die individuelle Klasse des Gegners und werden alles daran setzen, um in der Spur zu bleiben“, sagt Weezes Trainer Marcel Zalewski. Er erwartet ein Spiel auf Augenhöhe, in dem letztlich die Tagesform den Ausschlag gibt. Das Wetter könnte allerdings allen Beteiligten einen Strich durch die Rechnung machen.

FC Aldekerk – FC Moers-Meerfeld (So., 14.15 Uhr). Der FC Aldekerk ist seit fünf Spieltagen ungeschlagen und hat sich im oberen Tabellendrittel etabliert. Auf diesem Weg will die Mannschaft auch in der Rückrunde bleiben. „Wir wollen in den beiden Spielen vor der Winterpause unsere Position festigen, die Möglichkeit dazu ist sicher gegeben“, weiß Trainer Marc Kersjes. Aber auch gegen Moers-Meerfeld, aktuell auf dem Relegations-Abstiegsplatz platziert, muss man sich den Erfolg erarbeiten. Aus dem Hinspiel ist noch eine Rechnung offen, Aldekerk verlor das Auftaktspiel mit 0:1.

TSV Wachtendonk-Wankum – VfB Homberg II (So., 15.15 Uhr). Ein Selbstläufer wird die Partie gegen die Homberger mit Sicherheit nicht. Schon im Auftaktspiel musste sich der TSV in Homberg strecken, ehe der 4:1-Erfolg unter Dach und Fach war. Da der Spitzenreiter das alte Jahr ungeschlagen ausklingen lassen möchte, ist weiterhin volles Engagement gefragt. „Die letzten Spiele haben gezeigt, dass meine Mannschaft nach wie vor hoch motiviert ist. Das erwarte ich auch am Sonntag“, sagt Trainer Frank Goldau.