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SV Walbeck erleidet Rückschlag im Bezirksliga-Abstiegskampf

Fußball-Bezirksliga : SV Walbeck fällt auf den letzten Platz zurück

Der SV Rindern nutzt seine Chancen konsequent und feiert einen 5:2-Auswärtssieg. Für den SV Walbeck spitzt sich die Situation im Abstiegskampf wieder zu.

Es war das Bezirksliga-Duell der Pokalhelden: Noch vor wenigen Tagen hatten beide Kontrahenten höherklassige Gegner aus dem Fußball-Niederrheinpokal geworfen – der SV Rindern schlug den Landesligisten Germania Reusrath nach Verlängerung, für den SV Walbeck ging es gegen den VfL Rhede sogar ins Elfmeterschießen.

In der Meisterschaft hatten am Sonntag die Gäste aus Rindern beim 5:2 (1:0) in Walbeck das bessere Ende für sich. „Wir haben es unnötig spannend gemacht, insgesamt aber hochverdient gewonnen“, sagte SVR-Trainer Christian Roeskens. Sein Kollege Stefan Poetters wollte da nicht widersprechen: „Wir konnten unsere vielen Ausfälle letztlich nicht kompensieren, haben das Spiel aber lange offen gehalten.“ Vom Start weg zeigten sich die Gäste auf dem schwer bespielbaren Rasenplatz gieriger und setzten den Walbeckern mit gutem Pressing zu. Ein erster Erfolg ließ nicht lange auf sich warten – das 1:0 durch Torben van Bebber-Bucksteeg (32.) resultierte aus einer Ecke. Weitere Chancen ließ der SV Rindern ungenutzt, sodass es mit hauchdünner Führung in die Pause ging.

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Nur zwei Minuten nach dem Wechsel glich Markus van Leuven mit einem sehenswerten Treffer aus. Der SV Walbeck war jetzt etwas besser im Spiel, doch die Tore fielen auf der anderen Seite. Marcel Reintjes (55.) und Philipp Roosen (69.) stellten die Weichen auf Auswärtssieg.

Noch war Walbeck aber nicht geschlagen – Philipp Pertz läutete mit dem Anschlusstreffer zum 2:3 (86.) eine turbulente Schlussphase ein. Der Gastgeber drängte jetzt auf den späten Ausgleich, wurde für den Offensivdrang aber prompt bestraft – Ibo Cetiner (88.) versenkte eine Hereingabe aus kurzer Distanz zum vierten Rinderner Treffer, Eric Müller (90.+3) traf noch zum 5:2-Endstand. „Nach der Steigerung in den letzten Wochen ist das schon ein Dämpfer“, sagte Poetters. Aufatmen dagegen beim SV Rindern nach dem ersten Sieg seit einem Monat. „Auch die Höhe des Ergebnisses geht letztlich in Ordnung“, stellte Roes­kens fest.

SV Walbeck: Hortz – Pastoors, Stachnik (70. Gerke), Valentin (35. Hegmans), Pütz (65. Engbarth), Koppers, Giesen, Krippahl (46. van den Berg), van Leuven, Pertz, Mertens.

SV Rindern: Kaus – Kalkhitashvili, Hildebrandt, Reintjes, Müller, Tissen (80. Müller), Albert, Langenberg (60. Roosen), Dadiani (49. Ukaegbu), Schurr (70. Janßen), Thurau (66. Cetiner).

(n-h)