Fußball : Überraschung: SV Veert besiegt die „Unschlagbaren“

(n-h) Fußball-Kreisliga B, Gruppe 2: SV Veert – SG Kessel/Hommersum-Hassum 2:1 (2:1). Es ist soweit – im vorletzten Spiel der Saison hat der Meister aus Kessel endlich die erste Niederlage kassiert.

Verantwortlich dafür zeichnete das formstärkste Team der Liga. „Dabei haben wir eines der schlechtesten Spiele der Rückrunde abgeliefert“, zeigte sich Veerts Linienchef Timo Pastoors keineswegs zufrieden. Dennoch besorgten Nico van Bergen und Joshua Frenzen per Doppelschlag die Führung, ehe die Gäste mit ihrer einzigen Gelegenheit per Standard ausglichen. „Zur Halbzeit hätten wir deutlich höher führen müssen“, haderte Pastoors. Stattdessen verflachte die Partie nach Wiederanpfiff zusehends, richtig gefährlich wurde es vor den Toren nicht mehr. Auf Veerter Seite lag das vor allem am starken Auftritt von Abwehrchef Stefan Maletic, der die beste Offensive der Liga nicht zur Entfaltung kommen ließ.

DJK Labbeck/Uedemerbruch II – Germania Wemb 1:1 (1:1). Die Germania kann den Nichtsabstiegs-Sekt schon mal kaltstellen. Dank des Punktgewinns in Labbeck beträgt der Abstand auf den Relegationsplatz drei Spiele vor Saisonende acht Punkte, zudem spielt die Konkurrenz noch gegeneinander. „Da brennt nichts mehr an“, erklärte Wembs Trainer Yüksel Taylan zufrieden. Noch vor anderthalb Monaten steckte die Germania tief im Keller fest, ehe das Taylan-Team eine Serie startete und mit einem Sieg in Labbeck den Klassenerhalt auch rechnerisch hätte festmachen können. „Die Chancen waren da“, so Taylan, der ein insgesamt gutes Spiel mit den größeren Möglichkeiten für seine Mannen gesehen hatte.

Viktoria Winnekendonk II – Concordia Goch 1:2 (1:2). Die Relegation rückt immer näher für die Viktoria, denn auch im Kellerduell mit der Concordia sprangen keine Punkte heraus. Dabei begann die Partie sehr gut für die Hausherren: Kai Roosen besorgte früh die Führung, die aber nicht lange Bestand hatte. Kurz vor der Pause erfolgte der nächste Nackenschlag – dank eines Torwartfehlers ging „Wido“ mit einem Rückstand in die Pause. Am 1:2 änderte sich in den zweiten 45 Minuten nichts mehr, Goch brachte den Dreier über die Zeit.