SV Veert fordert den Meister aus Kessel heraus

Fußball : SV Veert rechnet sich gegen den Meister gute Chancen aus

(n-h) Fußball-Kreisliga B, Gruppe 2: Viktoria Winnekendonk – Concordia Goch (So., 15 Uhr). Der letzte Sieg der Viktoria liegt schon etwa drei Monate zurück, er gelang gegen Kervenheim.

Um nicht das Schicksal des Schlusslichts zu teilen, muss für den Gastgeber im Kellerduell gegen Goch ein weiterer Dreier her. „Wir sind hochmotiviert“, erklärt Coach Jonas Niersmann vor dem Spiel gegen den direkten Konkurrenten. Die Concordia rangiert zwei Plätze über „Wido“ und hat vier Punkte mehr auf dem Konto. Mit einem Sieg könnten die zuletzt dezimierten Grünhemden dem Relegationsplatz entfliehen. „Unsere personelle Lage hat sich etwas entspannt“, schöpft Niersmann Hoffnung.

DJK Labbeck/Uedemerbruch – Germania Wemb (So., 15 Uhr). Auch noch nicht ganz aus dem Abstiegskampf raus ist die Germania, die dank der vier Siege aus den jüngsten fünf Spielen aber einen komfortablen Vorsprung hat – auf Labbeck sind es fünf Punkte. „Mit einem Punktgewinn wären wir fast schon durch“, mutmaßt Wembs Übungsleiter Yüksel Taylan. Es wartet allerdings ein ordentliches Stück Arbeit auf die Gäste. „Wir tun uns grundsätzlich sehr schwer in Labbeck“, weiß Taylan. „Trotzdem wollen wir versuchen, zu punkten.“

SV Veert – SG Kessel/Ho.-Ha. (So., 15 Uhr). Die goldene Ananas dieses Spieltags wird in Veert vergeben. Das formstärkste Team der Liga empfängt den bereits feststehenden Meister, der noch immer ungeschlagen ist – genau an diesem Nimbus will der Spielverein kratzen. „Wir machen es Kessel so schwer wie möglich“, verspricht Linienchef Timo Pastoors. Die Hausherren knöpften dem Spitzenreiter schon im Hinspiel einen Punkt ab und treten jetzt mit der Empfehlung von acht Siegen in Serie an. Pastoors: „In der restlichen Saison will ich kein Spiel mehr verlieren.“

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