Handball : SV Straelen verteidigt den Kreispokal

Die Regionalliga-Handballerinnen des SV Straelen laufen im Endspiel zu großer Form auf und schlagen den ASV Süchteln mit 43:28. Die Männer der Grün-Gelben verlieren im Halbfinale gegen den Turniersieger Adler Königshof.

(terh) Die Mannschaft von Thomas Floeth hat es geschafft. Schon wieder. Sie hat den Kreispokal gewonnen. In einem einseitigen Finale setzten sich die Blumenstädter gegen den Verbandsligisten aus Süchteln mit 43:28 durch. Deutlich enger war es im Halbfinale. Mit dem TuS Treudeutsch Lank hatte man dort einen richtig dicken Brocken aus dem Weg zu räumen. Vor wenigen Wochen war man diesem Gegner in der Meisterschaft noch unterlegen. Dem SVS gelang die Revanche. In zwei Mal 20 Minuten Spielzeit setzte man sich 22:18 (12:8) durch. „In der ersten Halbzeit haben wir die Begegnung klar bestimmt, dann jedoch ein wenig den Faden verloren“, so Floeth. 90 Sekunden vor Schluss hatte Lank die Chance, per Siebenmeter auf 19:20 zu verkürzen, scheiterte jedoch an Straelens gut aufgelegter Torfrau Melanie Schumann. Im Gegenzug machte der SVS den Finaleinzug klar.

Dort ging es gegen den ASV Süchteln. Der konnte zwar mit 2:0 in Führung gehen, war im Anschluss jedoch chancenlos. In der 12. Minute traf Grün-Gelb zum 10:3. Bis zur Halbzeit, diesmal ging die Partie über zwei Mal 30 Minuten, wurde der Vorsprung auf 23:11 ausgebaut. „Die Offensivleistung war überaus ordentlich. Vorne haben wir gezeigt, was wir zu bieten haben. Hinten haben wir uns einige Nachlässigkeiten geleistet“, sagte Floeth. Dennoch gelang es seiner Mannschaft, sich bis auf 36:16 abzusetzen. In der Schlussphase ließ man die Zügel dann jedoch ein wenig schleifen, so das Süchteln Ergebniskosmetik betreiben konnte. Straelen beste Werferinnen im Endspiel waren Franziska Heckmanns (9), Anika Sewing (9/3) und Elena Fiedler (8/4).

Straelens Handballmänner mussten im Halbfinale gegen den Regionalligisten aus Königshof ran. Und der Verbandsliga-Absteiger besaß gegen den haushohen Favoriten erwartungsgemäß nicht den Hauch einer Chance. Der Gastgeber ließ vom Anpfiff an nichts anbrennen, agierte gegen die Grün-Gelben hochkonzentriert und stellte mit einer schnellen 8:1-Führung die Weichen sofort auf Sieg.

Anschließend wurde es aus Straelener Sicht immerhin etwas besser, weil man zumindest in der Offensive das Herz in beide Hände nahm. Die Überlegenheit der Adler blieb jedoch bestehen. Nach 40 Spielminuten mussten sich die Blumenstädter gegen den späteren Pokalsieger mit 12:25 geschlagen geben.