Fußball : Grings wünscht sich noch etwas mehr Konstanz

(him) Fußball-Oberliga: VfB Hilden – SV Straelen (Sa., 16 Uhr). Keine Frage: Der SV Straelen wird von Anfang an seiner Favoritenrolle gerecht. Acht Siege und nur eine einzige Niederlage lautet die ausgezeichnete Bilanz der ersten neun Spieltage.

Folgerichtig führen die Grün-Gelben die Tabelle an und untermauern frühzeitig ihre Ambitionen auf die sofortige Rückkehr in die Vierte Liga. Doch Trainerin Inka Grings sorgt schon dafür, dass nicht allzu große Zufriedenheit an der Römerstraße aufkommt, die in Selbstgefälligkeit ausarten könnte.

„Ich erwarte noch etwas mehr Konstanz in unseren Leistungen. Wir haben in jedem Spiel 15 bis 30 Minute lange Phasen, in denen wir den Faden verlieren. Das hat bislang nur deshalb vergleichsweise wenig Folgen gehabt, weil wir einen starken Torhüter und eine gute Abwehr haben.“ Am Samstag bekommt es der Spitzenreiter mit einem Gegner zu tun, an den der SV Straelen nicht allzu gute Erinnerungen hat. Die letzten Duelle datieren aus der Aufstiegssaison 2017/’18 – damals holte der spätere Meister gegen den VfB Hilden gerade einmal einen Punkt. Im März 2018 schaffte der SV Straelen auswärts ein 1:1, nachdem er in der Hinserie sein Heimspiel sogar mit 0:1 verloren hatte. „Wir treffen auf einen unangenehmen Gegner, der uns auf seinem relativ kleinen Kunstrasenplatz Probleme bereiten kann“, warnt Grings.

Der VfB Hilden kassierte zuletzt zwar in Essen eine 1:5-Pleite bei der Spielvereinigung Schonnebeck, ist aber auf eigenem Platz noch ungeschlagen. VfB-Trainer Marc Bach äußert sich daher vor dem Duell mit dem Topfavoriten auch halbwegs optimistisch: „Der SV Straelen hat definitiv ein Regionalliga-Team. Aber das Spiel beginnt bei 0:0. Und wir wollen etwas mitnehmen.“

Während der Gastgeber auf seinen Innenverteidiger Moulas Konstantinos verzichten muss, der in Schonnebeck die Rote Karte sah, fällt beim SV Straelen weiterhin Offensivspieler Fatmir Ferati aus.