SV Straelen startet am Samstag in die neue Oberliga-Saison

Fußball : Wie zu Regionalliga-Zeiten: SV Straelen spielt am Samstag

Saisonstart um 16 Uhr an der Römerstraße gegen den Cronenberger SC. Lachheb-Comeback steht bevor.

Der Samstag-Spieltermin ist bei den Fußballfreunden im Gelderland offenbar gut angekommen. Der Zuschauerschnitt bei den Heimspielen des SV Straelen in der Regionalliga konnte sich jedenfalls sehen lassen. Deshalb haben die Verantwortlichen des Vereins beschlossen, auch eine Etage tiefer möglichst viele Heimpartien an einem Samstag auszutragen. Den Anfang macht am 10. August ab 16 Uhr die Partie gegen Oberliga-Rückkehrer Cronenberger SC.

„Der Samstag-Termin hat sich bewährt. Wir versprechen uns davon auch in der Oberliga hohe Zuschauerzahlen“, sagt Fußball-Abteilungsleiter Stephan Dix. Die Grün-Gelben bitten die heimischen Anhänger darum, die Infrastruktur zu nutzen, die sich in der Vierten Liga bewährt hat. So sollen nach Möglichkeit auch die Parkflächen genutzt werden, die sich am Ende des Wirtschaftsweges befinden, der von der Venloer Straße aus zum Stadion führt. „So können wir auch die Situation in den Wohngebieten an der Römer- und Marienstraße entspannen“, erklärt Dix.

Zum Saisonauftakt gibt’s sogar einen „Sponsor des Tages“. Der Rewe-Markt Gellen, der Anfang September seine Pforten am Ostwall öffnet, wird sich den Fans schon einmal vorstellen. Zur sportlichen Situation: Der ehemalige Uerdinger Patrick Ellguth, der in der Regionalliga in der Defensive zu den absoluten Leistungsträgern des SV Straelen gehört hatte, hat sich dem künftigen Liga-Rivalen TVD Velbert angeschlossen. Dafür wird ein Comeback von Adli Lachheb immer wahrscheinlicher. Der Ex-Profi (Erzgebirge Aue, MSV Duisburg) ist zurzeit vereinslos und hält sich auf eigene Faust im Stadion an der Römerstraße fit. Zuletzt hatte sich bei der 1:2-Niederlage im Pokalspiel beim Düsseldorfer Landesligisten Rather SV gezeigt, dass der SV Strae­len in der Innenverteidigung dringenden Handlungsbedarf hat. Dafür gibt’s mehrere Gründen. Zum einen fühlt sich Kevin Weggen im Abwehrzentrum alles andere als wohl – der ehemalige Kapitän sieht sich als Denker und Lenker im Mittelfeld wesentlich besser aufgehoben. Zudem hat sich Ahmet Saglam, den die Straelener als neuen Abwehrchef vom Nord-Regionalligisten VfB Oldenburg an die Römerstraße gelotst hatten, einen Schienbeinbruch zugezogen. Es deutet also alles darauf hin, dass Lachheb demnächst wieder das gelbe Trikot überstreift.

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