Handball : Fazit: Erfahrung schlägt den SV Straelen

Handball-Landesliga der Männer: TV Vorst II – SV Straelen 29:26 (14:13). Gäste leisten sich zu viele Fehler.

(terh) „Vorst hat das gezeigt, was wir erwartet haben. Das hat heute gereicht, um uns zu schlagen“, zeigte sich SVS-Coach Dietmar Beiersdorf enttäuscht, nachdem sich seine Mannschaft die zweite Saisonniederlage eingehandelt hatte. Vor allem die zuletzt so sattelfeste Abwehr fand gegen das strukturierte und geduldige Spiel des Gastgebers selten bis nie den richtigen Zugriff. „Das hatte neben den insgesamt 29 Gegentoren zur Folge, dass wir unser Tempospiel nicht aufziehen konnten“, so Straelens Trainer.

Im aufgebauten Angriff taten sich die Grün-Gelben ebenfalls schwer, weil sich die offensiven Bemühungen weitestgehend auf die Rückraumpositionen beschränkten – die Außen und der Kreisläufer hingen mehr oder weniger in der Luft. Und doch waren es über weite Strecken in Halbzeit eins die Blumenstädter, die vorneweg marschierten. „Die Jungs haben gut ins Spiel gefunden“, sah Beiersdorf sein Team nach 15 Minuten mit 8:5 in Führung liegen. 143 Sekunden später erzielte Vorst den Ausgleich und ging schließlich sogar mit einem knappen Vorsprung in die Kabine (14:13).

Nach Wiederanpfiff traf Straelens Mike Beyer zum 14:14, ehe der Gastgeber auf 20:16 davonzog. „Im Gegensatz zu Vorst haben wir uns immer wieder einfachste technische Fehler geleistet. Das hat am Ende den Unterschied ausgemacht“, erklärte Dietmar Beiersdorf die sich anbahnende Niederlage. Einmal sorgte der SV Straelen noch für etwas Spannung in der Halle, als Cedric Linden den Anschlusstreffer zum 19:20 erzielte. Der Gastgeber ließ sich davon und auch von einer immer offensiver werdenden Straelener Deckung jedoch nicht aus der Ruhe bringen. „Die haben ihren Stiefel bis zum Schlusspfiff heruntergespielt“, so Beiersdorf. Konsequenz: Grün-Gelb unterlag mit 26:29 und muss in der kommenden Woche einiges besser machen, wenn man in Oberhausen bestehen will.

SV Straelen: Eickelpoth, Löbbers, Kirking – Linden (9), Groetelaers (8/1), Beyer (4), Janßen (3), Kessel (2), Mangelmann, Rufatovic, Sonnen, Winter, Zetzen.