Handball : SV Straelen enttäuscht gegen das Schlusslicht

(terh) Handball-Landesliga der Männer: SV Straelen – SV Schermbeck 24:29 (12:14). Es war nicht der Abend der Grün-Gelben. „Weder die Abwehr noch unsere Torhüter haben heute eine gute Figur gemacht.

Das war einfach zu wenig“, sagte SVS-Coach Dietmar Beiersdorf nach der Niederlage gegen den Tabellenletzten. Die Gäste bestätigten ihre zuletzt ansteigende Form, machten den Blumenstädtern das Leben vom Anpfiff an richtig schwer. Im Angriff hatte der SVS seine liebe Müh und Not, Schermbecks offensive 3:2:1-Deckung zu knacken. Man verstrickte sich in unnötige Zweikämpfe und schloss aus wenig aussichtsreichen Positionen ab. Und auch die sonst so sattelfeste Defensive fand viel zu selten den nötigen Zugriff. Grün-Gelb kam einfach nicht ins Rollen. „Uns haben die einfachen Tore gefehlt“, meinte Beiersdorf.

Nach dem 2:3 lief der SV Straelen ununterbrochen einem Rückstand hinterher. Nach einer Viertelstunde hieß es 6:9, sechs Minuten später war man wieder dran, doch reichte es nicht zum Ausgleich. Chancen dazu gab es. Schermbeck kämpfte verbissen und ging schließlich mit einer 14:12-Führung in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel waren die Blumenstädter mehrmals drauf und dran, die Partie zu kippen. Doch entweder scheiterte der Gastgeber an den Nerven oder am eingewechselten Niklas Bell im Schermbecker Tor.

Er war es auch, der für die Entscheidung sorgte. Nach Straelens Treffer zum 20:21 vernagelte Bell seinen Kasten, kassierte zehn Minuten lang kein Gegentor. Comebacker Thorsten Arts brach schließlich den Bann – die Gäste hatten zu diesem Zeitpunkt aber schon 28 Mal eingenetzt. Beiersdorf: „Schermbeck war die bessere Mannschaft. Das Ergebnis ist gerecht.“

SV Straelen: Kirking, Eickelpoth – Linden (6), Beyer (4), Meyer (4), Arts (3), Blum (3/2), Zetzen (2), Sonnen (1), Kessel (1), Mangelmann, Kurfürst, Winter, Janßen.