SV Straelen hat beim Spitzenreiter nichts zu bestellen

Handball : Spitzenreiter für den SV Straelen Nummer zu groß

(terh) Handball-Regionalliga der Frauen: Fortuna Düsseldorf – SV Straelen 35:20 (15:10). Eine gute Viertelstunde lang bot der SVS dem haushohen Favoriten aus Düsseldorf die Stirn.

„Die Spielerinnen haben das bis dahin richtig gut gemacht. Es wurde ordentlich verteidigt. Und im Angriff haben wir regelmäßig Chancen kreiert, leider jedoch einige ganz dicke nicht genutzt“, erklärte Thomas Floeth den Zwischenstand von 7:7. Anschließend vergaben die Blumenstädter einen Gegenstoß und einen Strafwurf. „Anstatt mit 9:7 in Führung zu gehen, kassieren wir im Anschluss fünf Gegentore in Folge. Das war der Anfang vom Ende“, ärgerte sich Floeth über eine steigende Zahl an technischen und taktischen Fehlern. Folglich sprang ein 10:15-Pausenrückstand heraus.

Ein Trend, der sich nach dem Seitenwechsel fortsetzte. „Wir haben kaum noch einen Torwurf hinbekommen, weil wir den Ball nach wenigen Sekunden wieder hergeschenkt und ein Gegenstoßtor nach dem anderen kassiert haben. Das war gar nichts“, so Floeth. Düsseldorf sagte artig „Danke“ und hatte fortan leichtes Spiel. In der 37. Minute traf die Fortuna zum 20:11, zehn Minuten später heißt es 27:15. „Vorne sind wir gegen die chinesische Mauer angerannt, hinten haben wir versucht, körperlos zu verteidigen – das kann gegen einen Gegner diesen Kalibers nicht funktionieren. Die Quittung dafür haben wir bekommen“, sagte der SVS-Coach mit einem Schulterzucken.

Seine Mannschaft geht mit neun Zählern auf der Habenseite als Tabellenachter in die Weihnachtspause, liegt damit ein gutes Stück über dem selbst gesteckten Ziel. Die Abstiegsplätze sind sechs Punkte entfernt. Ein Polster, dass man gerne ins Jahr 2019 mitnimmt.

SV Straelen: Lennartz, Schumann – Sewing (6/4), Heuvels (3), Fiedler (3), Daguhn (3), Janssen (2), Prior (2), Heckmanns (1), Kohle, Maes, Geelen.

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