Handball: SV Straelen hält lange mit, aber am Ende gibt's ein Debakel

Handball : SV Straelen hält lange mit, aber am Ende gibt's ein Debakel

Handball-Oberliga der Frauen: Die Grün-Gelben verlieren beim Spitzenreiter TB Wülfrath letztlich deutlich mit 18:32 (10:16).

Bis zum 18:24 war die Welt für den SV Straelen noch einigermaßen in Ordnung. "Wir haben ein ordentliches Spiel gemacht. Wülfrath ist nicht ohne Grund die absolute Nummer eins in der Liga", hatte Straelens Trainer Manfred Wählen einen couragierten Auftritt seiner Mannschaft gesehen. Was ab der 53. Minute passierte, sorgte dann jedoch für einen ziemlich faden Beigeschmack.

"Auch wenn wir Lena Linssen für das Spiel am Donnerstag geschont haben, sind wir nach Wülfrath gefahren, um den Gegner mindestens zu ärgern", erklärte Wählen seine ungewöhnliche Startaufstellung. Und das Vorhaben gelang - zumindest elf Minuten lang. Die Grün-Gelben lagen dank aufmerksamer Abwehr mit einer gut aufgelegten Tamara Hinsen dahinter mit 5:3 vorn. Zwei Minuten und vier Gegentore später hatte der Gastgeber das Blatt gewendet. Fortan dominierte der Spitzenreiter gegen bissig dagegen haltende, doch in der Offensive oftmals zu harmlos agierende Blumenstädter das Spielgeschehen. Über 11:6 ging es beim Spielstand von 16:10 in die Kabinen.

Und genau diesen Sechs-Tore-Rückstand konnten die Grün-Gelben halten. Allein Wülfraths Linksaußen Julia Steinhausen (10 Tore) war für die Straelenerinnen nicht zu stoppen. Sie war es auch, die mit dem Treffer zum 25:18 desaströse Schlussminuten einläutete. "Die Spielerinnen haben sich in ihr Schicksal ergeben", kommentierte den 18:32-Endstand.

SV Straelen: Pieper, Hinsen - Sewing (8/6), Geelen (2), Heuvels (2), K. Janßen (2/1), Fiedler (2/1), Daguhn (1), Maes (1), Ripkens, Linssen.

(terh)
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