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SV Straelen gibt Auswärtssieg noch aus der Hand

Handball-Oberliga der Frauen : SV Straelen verspielt einen Fünf-Tore-Vorsprung

Gäste sind in der Schlussphase völlig von der Rolle und müssen beim Verfolger Bergische Panther eine bittere 23:24-Niederlage hinnehmen.

52 Minuten lang hatten die Oberliga-Handballerinnen des SV Straelen zwar nicht alles, aber doch sehr viel richtig gemacht. „Wir hatten uns vorgenommen, aggressiv und konzentriert zu verteidigen. Das ist uns über weite Strecken der Partie gelungen“, sagte SVS-­Coach Thomas Floeth. In der Offensive taten sich die Grün-Gelben bei den Bergischen Panthern zwar schwer, sahen aber bei einer 22:17-Führung kurz vor Schluss wie der sichere Sieger aus. Wenig später mussten die Gäste eine ganz bittere Niederlage verkraften. „Wir haben von jetzt auf gleich jede Struktur verloren und alles verspielt, was wir uns zuvor hart erarbeiten hatten“, kommentierte Floeth das 23:24 (9:9).

Die Grün-Gelben fanden gut ins Spiel, lagen schnell mit 3:1 vorn. Zwei verschenkte Gegenstoß-Chancen später war die Partie wieder ausgeglichen. Fortan entwickelte sich eine Begegnung auf Augenhöhe, der vor allem die beiden Torhüterinnen ihren Stempel aufdrückten. „Melanie Schumann hat eine herausragende erste Halbzeit gespielt, doch leider sind wir genauso oft an der gegnerischen Torfrau gescheitert“, so Floeth.

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Nach einer torarmen ersten Halbzeit gab der SV Straelen den Ton an. Der Vorsprung pendelte zwischen ein und drei Toren, zwischen der 47. und 52. Minute konnte dieser dann sogar auf fünf Treffer ausgebaut werden. „In der Abwehr haben wir kaum noch etwas zugelassen und hatten den Panthern fast schon die Zähne gezogen“, sagte Straelens Trainer. Im Gefühl des scheinbar sicheren Sieges wurde der SVS leichtsinnig. Zwei Treffer der Gastgeberinnen konnte Zoé Daguhn mit dem 23:19 kontern. In den verbleibenden sechs Spielminuten lief dann nichts mehr zusammen. In der 58. Minute gerieten die Gäste mit 23:24 in Rückstand. Wenig später war die sechste Saisonniederlage besiegelt. Floeth: „Diese Pleite tut richtig weh. Das sind verschenkte Punkte.“

SV Straelen: Schumann, Oppitz – Stangenberg (6/3), Daguhn (4), Janssen (4), Kurfürst (3), Wiegmann (3), van Bebber (2), Maes (1), Delbeck, Behr, Mülders.

(terh)