Handball : Allmählich wird’s unheimlich: SV Straelen setzt Siegesserie fort

(terh) Handball-Regionalliga der Frauen: SV Straelen – GSG Duisburg 33:25 (17:11). Nach einer Dreiviertelstunde war der Drops endgültig gelutscht. Lena Linßen hatte den 28. Straelener Treffer erzielt.

Gegner Duisburg hatte zu diesem Zeitpunkt 16 Tore auf der Anzeigetafel stehen. „Die Abwehr und unsere Torhüterin Melanie Schumann haben über weite Strecken der Partie einen herausragenden Job gemacht“, lobte SVS-Coach Thomas Floeth seine Defensivabteilung. Einzig gegen die äußerst robust agierenden Kreisläuferinnen der GSG hatten die Grün-Gelben in unschöner Regelmäßigkeit das Nachsehen. „Außerdem haben wir uns in der Vorwärtsbewegung und im Spielaufbau den einen oder anderen Fehler zu viel gegönnt. Das hat mir nicht so gut gefallen“, sagte Floeth.

Vom Anpfiff an zeigte sich sein Team hoch motiviert und hoch konzentriert. Nach acht Minuten hieß es bereits 5:0 für die Grün-Gelben, die es im Anschluss jedoch verpassten, sich noch weiter abzusetzen. „Wir haben ein wenig unsere spielerische Linie verloren. Das hat Duisburg genutzt, um über Gegenstöße in Schlagdistanz zu bleiben“, erklärte Straelens Trainer das zwischenzeitliche 9:6. Sieben Minuten und vier SVS-Tore später (13:6) steuerte Grün-Gelb einer deutlichen Pausenführung entgegen, die gleich nach Wiederanpfiff auf 20:11 ausgebaut werden konnte.

 Die Handballerinnen des SV Straelen – hier Stefanie Heuvels – mischen weiterhin die Regionalliga auf.
Die Handballerinnen des SV Straelen – hier Stefanie Heuvels – mischen weiterhin die Regionalliga auf. Foto: Thomas Binn (binn)
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Wenig später begann bei den Blumenstädtern die Zeit des munteren Durchwechselns. Das Trainergespann Floeth/Terhoeven gab allen Spielerinnen Einsatzzeit, agierte mit Formationen, die so noch nie zusammen auf dem Parkett gestanden hatten. „Dass da nicht alles funktioniert, ist klar. Die Spielerinnen haben das aber ordentlich gemacht. Allein die Chancenverwertung hätte ein bisschen besser sein können“, zeigte sich Straelens Trainer nachsichtig. Am Ende stand ein souverän herausgespielter 33:25-Sieg zu Buche.

Damit sind der SV Straelen und die Turnerschaft St. Tönis die letzten verblieben Mannschaften mit einer weißen Weste. Am kommenden Freitag treffen die beiden Teams in St. Tönis aufeinander.

SV Straelen: Schumann, Lennartz – Fiedler (7), Sewing (7/3), Daguhn (5), Heuvels (4), Geelen (3), Linßen (3), Heckmanns (1), Prior (1), K. Janssen (1), Maes (1), Kohle, J. Janßen.