Handball : Es bleibt dabei: SV Straelen ist in eigener Halle eine Macht

(terh) Handball-Regionalliga der Frauen: SV Straelen – Fortuna Köln 33:28 (15:16). Vor heimischer Kulisse gelang den Grün-Gelben am Sonntagabend die nächste Überraschung. Nach Spitzenreiter Wülfrath wurde mit Fortuna Köln der nächste Hochkaräter in die Knie gezwungen.

Diesmal war es jedoch nicht die Defensive, die das Spiel entschied, sondern ein mittelschweres Offensivfeuerwerk, das zu sage und schreibe 33 Straelener Treffern führte.

Es schien beinahe so, als hätten die Mannschaften einen Nicht-Angriffspakt abgeschlossen. Beide Abwehrreihen fanden kaum bis gar keinen Zugriff auf den Gegner. Nach zehn Spielminuten hieß es 8:7 für die Fortuna. Auf Kölns Seite durfte sich Hanna Haase ungebremst austoben. „Die haben wir lange Zeit überhaupt nicht in den Griff bekommen. Wir waren einfach viel zu passiv“, erklärt SVS-Coach Thomas Floeth die sieben Treffer der flinken Halblinken in Halbzeit eins.

Doch sein Team hielt dagegen – mit großem Tempo und dem einen oder anderen sehenswerten Spielzug. So blieben die Grün-Gelben immer dran. Und wendeten nach dem Seitenwechsel das Blatt. Aus einem 14:16-Rückstand wurde bis zur 44. Minute eine 25:20-Führung. Vor allem über die linke Angriffsseite erspielten sich die Blumenstädter jede Menge Möglichkeiten. „Und diesmal haben wir die meisten davon genutzt“, freute sich Straelens Trainer.

Doch so schnell ließ sich die Fortuna nicht abschütteln. Bis auf zwei Tore kamen die Gäste noch einmal heran (25:27). Richtig eng wurde es anschließend aber nicht mehr, auch weil Hannah Haase von Steffi Heuvels erfolgreich an die ganz kurze Leine gelegt und die eigene Trefferquote hochgehalten wurde. Endstand: 33:28 für den SV Straelen, dem der Klassenerhalt bei jetzt acht Punkten Vorsprung und noch drei zu absolvierenden Spieltagen nicht mehr zu nehmen ist.

SV Straelen: Schumann, Lennartz – Sewing (10/8), Linßen (7), Daguhn (5), Heuvels (4), Geelen (3), Janssen (2), Prior (1), Fiedler (1), Heckmanns, Kohle.

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