SV Straelen erreicht das Halbfinale um den Burgpokal

Fußball : Burgpokal: SV Straelen steht im Halbfinale

(him) Viertelfinale um den Burgpokal von TuRa Brüggen: SV Straelen – DJK Fortuna Dilkrath 9:1 (2:1). Kurze Zeit durfte der Bezirksligist aus der Gemeinde Schwalmtal von einer Überraschung träumen.

Aber wirklich nur einen Moment lang, als Kapitän Marvin Holthausen den Außenseiter in der 13. Minute in Führung brachte. Anschließend nahmen die Dinge den erwarteten Gang. Fatmir Ferati, Neuzugang vom FC Kray, erzielte nur fünf Minuten später den Ausgleich für den Fußball-Oberligisten von der Römerstraße. Die Mannschaft um Trainerin Inka Grings tat sich anschließend etwas schwer, weitere Lücken in der gegnerischen Abwehr zu finden. Es dauerte bis zur 41. Minute, als Torjäger Shun Terada das längst fällige 2:1 markierte.

Nach dem Seitenwechsel lief die Torfabrik der Grün-Gelben, die zurzeit ein schweißtreibendes Trainingslager in Goch absolvieren, auf Hochtouren. Meguru Odagaki, der mit Shun Terada das japanische Sturm-Duo bildete, stellte mit einem Doppelpack auf 4:1 (47. und 52.). Anschließend machten Kevin Weggen (65.), Kaito Mizuta (74.), Shun Terada (77. und 82.) sowie Aram Abdelkarim (89.) den Kantersieg des Oberligisten perfekt, der sich damit mühelos für das Halbfinale des traditionellen Wettbewerbs qualifiziert hat.

Am Samstag trifft der SV Straelen im Brüggener „Innogy-Sportpark“ Vennberg ab 19 Uhr auf den ASV Einigkeit Süchteln. Der Landesligist, der sich im Viertelfinale mit 2:1 gegen den Bezirksligisten FC Viersen behauptete, sollte sich im Normalfall für die Grings-Schützlinge ebenfalls nicht als Stolperstein erweisen. Im Endspiel, das am Sonntag um 17.30 Uhr angepfiffen wird, dürfte es dann erstmals zu einem Härtetest kommen. Wahrscheinlicher Gegner ist Vorjahressieger Union Nettetal. Der Straelener Oberliga-Rivale ließ im Viertelfinale (9:2 gegen den Bezirksliga-Aufsteiger SV Vorst) ebenfalls nichts anbrennen und dürfte am Samstag mit Gastgeber TuRa Brüggen ein weiteres Mal kurzen Prozess machen. Im Finale kommt es somit wahrscheinlich zu einem Wiedersehen mit Khaled Daftari. Der frühere Straelener Co-Trainer zieht inzwischen als Teammanager bei der Union im Hintergrund die Fäden und ist in erster Linie mit der Kaderplanung beschäftigt.

Und es gibt noch weitere bekannte Gesichter in Reihen des designierten Finalgegners: Marcel Siepmann ist in der Sommerpause als Torwarttrainer nach Nettetal gewechselt. Straelens ehemaliger Torjäger Rene Jansen machte gegen Vorst mit drei Treffern auf sich aufmerksam. Drilon Istrefi beackert die Flügel, während Frederik Terlinden die Abwehr dirigiert.

Mehr von RP ONLINE