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SV Straelen besiegt DJK Teutonia St. Tönis mit 2:0

Fußball-Testspiele : Der SV Straelen müht sich zum Erfolg

Der Regionalligist kann beim 2:0 gegen die DJK St. Tönis nicht an die guten Leistungen in den Testspielen zuvor anknüpfen. Präsident Hermann Tecklenburg kündigt für Dienstag eine Entscheidung in der Trainerfrage an.

Co-Trainer Benedict Weeks, der derzeit beim Fußball-Regionalligisten SV Straelen an der Linie das Sagen hat, zeigt sich weiter sehr experimentierfreudig bei der Suche nach der Idealbesetzung für die Mannschaft, die zum Saisonauftakt am Samstag, 5. September, gegen Fortuna Düsseldorf II auflaufen wird. Dabei ist noch immer nicht bekannt, ob Weeks der verantwortliche Coach für dieses Team sein wird, denn die Trainerfrage ist weiter ungeklärt. Doch Präsident Hermann Tecklenburg kündigte für Dienstag eine Entscheidung in der Sache an.

Beim Spiel am Sonntag gegen den Oberliga-Aufsteiger DJK Teutonia St. Tönis mischte Weeks das Personal wieder ordentlich durch und nahm im Vergleich zum Mittwoch beim 6:1-Sieg gegen TSV Wachtendonk-Wankum einige Veränderungen vor. Diesmal lief eine Mannschaft auf, die man sich so schon als Startelf für das erste Pflichtspiel vorstellen könnte. Das traf vor allem auf die Abwehrreihe mit den Außenverteidigern Ole Päffgen und Jannik Stevens sowie den erfahrenen Adli Lachheb und Ferry de Regt in der Innenverteidigung zu. Dahinter stand Robin Udegbe im Tor.

Der Favorit ging bereits nach zehn Minuten in Führung, als Konstantin Möllering nach einem Eckball mit dem Kopf zur Stelle war. In der Folgezeit entwickelte sich eine Partie, die in Ereignislosigkeit versank. Das gleiche Bild in der zweiten Halbzeit – nur mit dem Unterschied, dass die Gäste couragierter auftraten, wesentlich besser pressten und sich Feldvorteile erspielten. Einziges Manko: Sie trafen das Tor nicht. Ganz offensichtlich fehlte Straelen ein Akteur, der das Spiel an sich reißen und lenken kann – ­ vielleicht einer wie Kevin Weggen. Doch der saß frisch geduscht mit sieben anderen Spielern auf der Tribüne. Sie hatten ihre Trainingseinheit bereits am Vormittag abgespult.

Ein kleiner Lichtblick in Straelener Reihen war der 20-jährige Gastspieler Mehmet Dalyanoglu, der in der abgebrochenen Saison für den FC Kray aufgelaufen ist und im zweiten Durchgang auf der linken Seite für Jannik Stevens verteidigte. Der quirlige und pfeilschnelle Kicker wusste zu gefallen. Den Schlusspunkt in einer unterhaltungsarmen Partie setzte drei Minuten vor dem Abpfiff Cagatay Kader, als er aus 20 Metern Entfernung unhaltbar traf.

Völlig richtig stellte der Straelener Teammanager Stephan Houben fest, dass die Mannschaft nicht an die Leistungen der vorherigen Partien habe anknüpfen können. Bekim Kastrati, Trainer der Gäste, war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: „Ich habe den Jungs ein Kompliment ausgesprochen.“

SV Straelen: Udegbe – Päffgen, Lachheb, de Regt, Stevens (46.Dalyanoglu) – Peitz, Ribeiro (60. de Witt) – Kabambi, (46. Mizuta), Möllering (60. Kader), Abdelkarim – Groothusen.