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Fußball: SV Sevelen will die Trendwende einleiten

Fußball : SV Sevelen will die Trendwende einleiten

Fußball-Bezirksliga: Durch den Derbysieg gegen Walbeck verbuchte das Team am vierten Spieltag die ersten drei Punkte. Am Sonntag spielt die Elf gegen den Tabellendritten Fichte Lintfort. Der TSV Wa.-Wa. empfängt Viktoria Goch.

Der FC Aldekerk und GSV Geldern haben Auswärtsspiele vor sich. Der SV Walbeck empfängt den VfL Tönisberg. Broekhuysen hat Uerdingen zu Gast.

SV Sevelen - Fichte Lintfort (So., 15 Uhr). Nach dem verpatzten und punktlosen Saisonstart tat der 2:0-Sieg gegen Walbeck am vergangenen Sonntag dem SV Sevelen richtig gut. Dementsprechend gut sei auch die Trainingswoche verlaufen, wie Trainer Thorsten Fronhoffs sagt. "Die Stimmung war gut. Außerdem lichtet sich unser Lazarett."

So stehen morgen wieder Markus Siemons, Alex Gubbels und Daniel Wecker im Kader, was nicht unerheblich ist, da Fichte Lintfort - bis Freitagabend noch Tabellenführer - auf der Matte steht. "Wir sind krasser Außenseiter, wollen aber ein unangenehmer und ekliger Gegner sein. Allerdings müssen wir wieder eine Schippe drauflegen", sagt der Coach. Der Auftritt gegen Walbeck sei zwar insgesamt positiv gewesen, allerdings präsentierte sich die Elf im zweiten Durchgang nicht optimal. "Wir werden gegen Fichte weniger Chancen bekommen als gegen Walbeck. Daher müssen wir kaltschnäuziger vor dem Tor sein", sagt Fronhoffs. Die bisher mangelnde Abschlussschwäche wurde beim Freitagstraining noch einmal angegangen. Fronhoffs hofft, dass seine Elf die Formkurve hochhalten kann. "Aber wir haben auch nichts zu verlieren. Fichte gehört neben dem GSV Moers zu den Top-Teams der Liga."

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TSV Wa.-Wa. - Viktoria Goch (So., 15 Uhr). Die Offensiv-Taktik von Wachtendonks Coach Thomas von Kuczkowski ging am vergangenen Sonntag im Spiel gegen Tönisberg voll auf. Mit 5:3 ging der TSV als Sieger vom Platz. Die derzeit personell gebeutelte Elf dachte gar nicht daran, sich hinten reinzustellen. Untätig war der TSV auch während der Woche nicht. Mit Tim Harmes hat der Club einen ehemaligen Spieler überzeugen können, zur Mannschaft bis Jahresende zurückzukehren, um als Offensivkraft auszuhelfen. "Ich bin froh, dass er sich dazu bereit erklärt hat. Er wird uns auf jeden Fall helfen. Und man hat direkt bei der ersten Trainingseinheit gesehen, dass er zweifelsfrei kicken kann", sagt von Kuczkowski. Harmes könnte am Sonntag im Heimspiel gegen "Kuczes" Ex-Club Viktoria Goch sogar schon auflaufen. "Denn so wie wir gerade auf dem Zahnfleisch gehen, was ich noch nie erlebt habe, bleiben mir kaum Variationsmöglichkeiten." Das Team stelle sich somit quasi von selbst auf. Zu den Langzeitverletzten gesellen sich diesmal nämlich noch Urlauber, die nicht spielen können. "Aber wir spielen zu Hause und wollen natürlich die drei Punkte in Wachtendonk halten", sagt der TSV-Coach, der die Gocher nicht nach dem Tabellenplatz (aktuell Rang 13) beurteilen will. "Die haben gute Einzelspieler. Ich hoffe dass der Knoten unseres Gegners nicht am Sonntag platzt."

1. FC Kleve II - FC Aldekerk (So., 15 Uhr). Vier Spiele absolviert und immer noch ohne Punkte: Der FC Aldekerk hat zweifelsfrei einen richtigen Fehlstart hingelegt. Nun sei der Zeitpunkt gekommen, an dem man dringend punkten müsse, wie FCA-Coach Marc Kersjes es formuliert. "Egal, wie die Leistung aussieht, ein Sieg muss jetzt her", sagt er.

Gastgeber 1. FC Kleve II, der mit seinem neuen Trainer Torben Sowinski gut in die Saison gestartet ist, wird aber auch alles dafür tun, um das eigene Punktekonto zu füllen. Ein Hoffnungsschimmer für den FC ist, dass die Elf trotz der unnötigen Niederlage gegen Twisteden am vorigen Sonntag sich größtenteils gut präsentiert hat - vor allem in der ersten Halbzeit. Daran solle seine Elf nun anknüpfen, fordert Kersjes. "Wir haben im Training wieder an unserer Zielstrebigkeit gearbeitet", verrät er. Aus den sich bietenden Chancen sollen am Sonntag dann auch endlich mal Tore werden. "Aber es gibt auch keinen Gegner, der einfach ist - egal zu welchem Zeitpunkt", macht der Trainer deutlich.

Sportfreunde Broekhuysen - VfB Uerdingen (So., 15 Uhr). Folgt man der bisherigen Bilanz der Sportfreunde (Sieg, Niederlage, Sieg, Niederlage) müsste nun am fünften Spieltag wieder ein Sieg folgen. Und die Chancen, den derzeit formlosen VfB Uerdingen zu bezwingen, stehen auch gar nicht mal so schlecht. "Die stehen quasi mit dem Rücken zur Wand und sind bisher hinter den Erwartungen zurückgeblieben", sagt SFB-Spielertrainer Sebastian Clarke. Daher rechnet er mit einem leidenschaftlichen Gegner, der alles daran setzen wird, endlich dreifach zu punkten. "Wichtig ist, dass wir von Beginn an wieder unser Spiel machen. Falls das nicht so ist, merkt man das sofort - wie bei den Niederlagen gegen Bedburg-Hau und Hüls", erklärt der Coach. Mit einem Drei-Punkte-Erfolg könnten die Sportfreunde ihre bisher reine Heimweste sauber halten. Zwei Spieler aus der üblichen Startelf werden gegen Uerdingen aber fehlen.

SV Walbeck - VfL Tönisberg (So., 17 Uhr). Neben dem FC Aldekerk gehört der SV Walbeck zu den Mannschaften, die bisher noch nicht auftrumpfen konnten. Walbeck hat aber immerhin schon einen Punkt auf dem Konto. Ob nun weitere folgen,ist fraglich, muss die Elf morgen doch gegen den VfL Tönisberg antreten. Die Gäste haben zwar punktemäßig auch noch nicht das Gelbe vom Ei geboten, sind aber gleichzeitig für eine starke Offensivabteilung bekannt. Die Defensive scheint überwindbar. Um zu siegen, müssten die Walbecker ihre derzeitige Torflaute beenden. In bisher vier Spielen hat die Mannschaft nur drei Tore erzielt.

FC Moers-Meerfeld - GSV Geldern (Sa., 16 Uhr). Den überzeugenden Auftritt im jüngsten Spiel gegen den GSV Moers will Gelderns Trainer Peter Streutgens nicht überbewerten. Auch seine Elf solle sich davor hüten, jetzt abzuheben. "In der Liga kann wirklich jeder jeden schlagen. Und unser nächster Gegner, der FC Moers-Meerfeld, wird wohl eingespielter sein als der GSV Moers", sagt Streutgens. Soll heißen: Die Gäste am heutigen Samstag werden für die Gelderner ein unangenehmer Gegner sein, den man ständig im Visier haben sollte. "Meine Hauptaufgabe ist, die Motivation hochzuhalten, ohne dass die Spieler zu arrogant agieren. Wir müssen da weitermachen, wo wir zuletzt aufgehört haben", sagt Streutgens.

(RP)