SV Sevelen II verpasst faustdicke Überraschung

Fußball : SV Sevelen II verlangt Spitzenreiter TSV Nieukerk alles ab

Fußball-Kreisliga B, Gruppe 3: TSV Nieukerk – SV Sevelen II 2:1 (1:1). Es ist schon etwas länger her, dass Nieukerk so um einen Sieg kämpfen musste. „Wir haben gegen einen sehr guten Gegner gespielt, ein Unentschieden wäre auch in Ordnung gewesen“, resümierte TSV-Trainer Wilfried Steeger, dessen Mannschaft aus den letzten beiden Spielen noch vier Punkte benötigt, um in Sachen Titelgewinn auf der sicheren Seite zu sein.

„Ich bin sehr zufrieden. Es war ein hochklassiges und tolles Spiel von beiden Seiten“, fasste Sevelens Coach Martin Winkler zusammen. Sein Team ging sogar zunächst durch Jan Siemons in Führung, ehe Stefan Onkels noch vor der Pause ausglich. In der zweiten Hälfte bescherte dann Dominik Idel mit einem traumhaften Freistoßtor seinen Farben den Dreier Nummer 18 in Folge.

SV Walbeck II – Sportfreunde Broekhuysen II 1:4 (1:2). Ganz so deutlich wie das Ergebnis verlief das Spiel zwar nicht, dennoch gelang Broekhuysen ein verdienter Erfolg beim ersatzgeschwächten Tabellennachbarn. „Wir haben alles reingeworfen, spielerisch hat es aber einfach nicht gereicht“, berichtete Walbecks Trainer Klaus Thijssen. Dabei gingen die Hausherren durch Tobias Dercks früh in Führung, Bernd Schwarz und Richard Heghmans drehten die Partie aber schnell. Heghmans sorgte mit zwei weiteren Treffern nach der Pause für den Endstand. „Es war zum Teil ein Spiel auf des Messers Schneide. In den entscheidenden Momenten haben wir die richtigen Entscheidungen getroffen“, erzählte Broekhuysens Co-Trainer Simon Eckl.

SC Blau-Weiß Auwel-Holt II – Kevelaerer SV II 0:3 (0:2). Erneut enttäuschte die Holter Reserve, diesmal vor allem in der ersten Hälfte. „Kevelaer war heute einfach bissiger und hat unsere Fehler sofort bestraft“, resümierte Holts Trainer Mohamed Benkaddour. Zur Pause lagen die Gäste nach Toren von Nick Willems und Julian Bruckmann vorne. „Unsere erste Hälfte war stark, nach der Pause hat sich dann eher ein Sommerkick entwickelt“, fasste Kevelaers Trainer Tobias Häntsch zusammen. Spannung kam tatsächlich keine mehr auf, stattdessen markierte Henning Mülders noch den Endstand.

Grün-Weiß Vernum II – FC Aldekerk II 2:2 (1:0). „Der Punkt ist für uns extrem viel wert“, betonte Vernums Trainer Dirk Jung nach dem Spiel gegen Aldekerk. Wegen der Patzer der Konkurrenz verbesserten sich die Grün-Weißen auf einen möglichen Relegationsplatz. Die Hausherren waren zunächst sehr früh durch Mike Janßen in Führung gegangen, doch Niklas Petkens und Sebastian Süselbeck brachten anschließend Aldekerk in Front. „Nach dem 2:1 müssen wir bei unseren zahlreichen Chancen einfach nachlegen, waren da aber zu fahrlässig“, ärgerte sich Aldekerks Trainer André Lemmen. Stattdessen kassierten die Gäste kurz vor Schluss durch Martin Weiser den Ausgleich.

GSV Geldern II – SV Issum 1:3 (0:2). Die Gelderner Mannschaft scheint zum Saisonende hin etwas aus dem Tritt zu kommen. Die Niederlage gegen Issum ließ die Hausherren wieder auf einen Abstiegsplatz zurückfallen. „Unsere Chancenverwertung war heute katastrophal. Die Niederlage geht in Ordnung, ist aber zu hoch ausgefallen“, meinte Gelderns Spielertrainer Erdi Ezer nach der Begegnung. Auf der anderen Seite hatte Issums Coach Tim Knies eine etwas andere Sicht der Dinge: „Wir haben sehr souverän gespielt, Geldern war chancenlos.“ Die Gäste feierten nach Toren von Tobias Spaltmann und Marc Grütter (2) bereits den dritten Sieg in Folge, für Geldern reichte es nur zum Ehrentreffer durch Erdi Ezer.

TSV Wa.-Wa. II – SV Veert II 6:0 (3:0). Was sich schon länger abgezeichnet hat, steht jetzt endgültig fest. Der SV Veert II steht nach der deutlichen Niederlage in Wachtendonk als erster Absteiger aus der Kreisliga B, Gruppe 3, fest. „Wir sind eigentlich gut ins Spiel gekommen, aber nach den ersten beiden Gegentoren gingen die Köpfe dann schnell runter“, resümierte Veerts Trainer Thomas Röller. Jeweils doppelt trafen Christoph Tekath und Felix Luhr für die Hausherren, die weiteren Treffer erzielten Finn Beckers und Fabian Stiels. „Wir haben es souverän runtergespielt, ohne ein Feuerwerk abzubrennen“, erzählte Wachtendonks Trainer Jannik Wißfeld.

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