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Fußball: SV Herongen bleibt dem SC Auwel-Holt auf den Fersen

Fußball : SV Herongen bleibt dem SC Auwel-Holt auf den Fersen

Fußball-Kreisliga B, Gruppe 3: Die Elf gewinnt gegen Broekhuysen II. Der Kampf um Platz eins bleibt spannend. Lüllingen ist abgestiegen.

Herongen gewinnt spektakulär und hat weiterhin drei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter SC Auwel-Holt, der am Wochenende spielfrei hatte. Der SV Issum sorgt für den nun unvermeidbaren Abstieg des SV Lüllingen.

Sportfreunde Broekhuysen II - SV Herongen 3:5 (1:1). Drei Mal kam Broekhuysen nach einem Rückstand zurück, doch zum Schluss feierten die Gäste aus Herongen einen verdienten Dreier. "Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment aussprechen", lobte Broekhuysens Coach Carsten Schaap. "Es war alles dabei, was ein Derby ausmacht: Emotionen, Zweikämpfe, eine Gelb-Rote Karte und ein verschossener Elfmeter", resümierte Herongens Coach Sebastian Tissen. Der Trainer selbst sowie David Köhler und Andre Schwarz mit jeweils zwei Treffern sorgten für den Erfolg der Gäste. Für Broekhuysen trafen Maurice Broeckmann, Andreas Janhsen und Tobias Paes.

Kevelaerer SV II - SV Walbeck II 4:0 (2:0). Die stark ersatzgeschwächte Walbecker Truppe konnte der Kevelaerer Reserve nur wenig entgegensetzen und verlor deutlich mit 4:0. "Es war der richtige Gegner zum richtigen Zeitpunkt", sagte KSV-Trainer Marcel Kempkes. Die Englische Woche hatte nämlich auch bei den Gastgebern Spuren hinterlassen, so dass einige Wechsel vorgenommen wurden. Das hatte aber keinen negativen Einfluss auf das Ergebnis, da Arash Zarei, Julian Kopka, Samuel Boateng und Marius Tissen für Kevelaer trafen. Die Hausherren sind nun seit vier Partien ungeschlagen.

SV Issum - SV Lüllingen 9:1 (4:0). Die Klatsche in Issum besiegelte endgültig den Abstieg des SV Lüllingen. Dem Tabellenschlusslicht war natürlich vorher klar, dass nur ein Sieg reichen würde, um die Hoffnung auf den Klassenerhalt zu wahren. "Wir hatten ein Problem mit dem Druck, das war nämlich eine unserer schlechtesten Saisonleistungen", gab Lüllingens Coach Norbert Müller zu. So schossen Stefan Ketzer mit fünf Treffern, Rene Schwenner mit zwei Toren sowie Andreas Bongartz und Christoph Dennenlöhr die Gäste ab, für die Andre Molderings das einzige Tor erzielt hatte.

SV Veert - SV Sevelen II 2:1 (2:0). Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge gelang dem SV Veert wieder ein Sieg gegen die Zweitvertretung des SV Sevelen. Schon nach einer guten halben Stunde führten die Gastgeber durch einen Doppelpack von Tom Hasselmann. "In der ersten Halbzeit war es ein richtig gutes Spiel von uns. Die zweite Hälfte war dann ausgeglichener, aber wir haben nichts mehr zugelassen", fasste Veerts Trainer Andreas Banner zusammen. Der Anschlusstreffer für Sevelen kam letztlich zu spät. Sebastian Zwart traf erst kurz vor Schluss vom Punkt.

DJK Twisteden II - GSV Geldern II 2:3 (2:2). Erneut hielt die DJK-Reserve lange gegen eine Mannschaft von oben mit, doch wie schon gegen Herongen konnten die Gastgeber nicht punkten. "Wir haben uns sehr gut verkauft. Es war ein Spiel auf Augenhöhe", sagte DJK-Trainer Michael Gecks. Auf der anderen Seite war Gelderns Coach Rolf Niersmans nicht wirklich zufrieden mit dem Spiel: "Wir haben keinen guten Tag erwischt. Aber wir haben gewonnen, und das zählt". Cosmin-Alin Gherman, Kevin Opheys und Gianni Costanzo trafen für die Gäste, für Twisteden schoss Sascha Baumann beide Tore.

TSV Nieukerk - Viktoria Winnekendonk II 5:0 (2:0). Mühelos gelang dem TSV Nieukerk der dritte Sieg in Folge. Damit ist der dritte Platz so gut wie gesichert. "Wir hatten 80 Prozent Spielanteil und teilweise richtig gute Kombinationen", sagte TSV-Trainer Lars Allofs. So gewann seine Elf verdient durch einen Doppelpack von Nils Geilen und die Tore von Felix Brusius, Stefan Onkels und Mathis Kaufels. Für Winnekendonk war das Resultat dennoch verschmerzbar, schließlich bedeutete die Niederlage des SV Lüllingen den nun offiziell sicheren Klassenerhalt der Viktoria.

TSV Wachtendonk-Wankum II - FC Aldekerk II 0:0. Die Wachtendonker Reserve konnte sich bei ihrem Torwart Christoph Kalter für den Punktgewinn bedanken. Ohne seine Paraden hätten die Hausherren nämlich nicht die Null halten können. "Kämpferisch waren wir sehr stark, aber spielerisch war es nicht das gleiche Level wie Aldekerk", betonte Wachtendonks Co-Trainer Reimund Röös. Vor allem in der zweiten Hälfte erarbeiteten sich die Aldekerker viele Chancen, jedoch konnten die Gäste keine davon nutzen. So blieb der FC auch im dritten Spiel in Folge sieglos.

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