Fußball : SV Veert deklassiert den BV DJK Kellen im Spitzenspiel

Fußball-Kreisliga B, Gruppe 2: Das verdiente 6:1 beschert dem Spielverein einen schönen Jahresabschluss.

SV Veert – BV DJK Kellen II 6:1 (4:1). Zum Jahresabschluss wurde den Zuschauern im Spitzenspiel am Hülspaßweg nochmal einiges geboten, denn der Veerter Spielverein feierte fast schon eine Gala. „Wir waren von Anfang an richtig gut drin im Spiel“, erklärte Veerts Coach Timo Pastoors, der ein Detail allerdings auch nicht verhehlen wollte: „Wir sind mit dem Platz deutlich besser zurecht gekommen als Kellen.“ Denn für den recht glatten Kunstrasen hatten die meisten Gäste-Akteure die falschen Schuhe gewählt und lieferten daher eher eine Rutsch- als eine Fußballpartie ab.

Die Hausherren dagegen spielten sich zwischenzeitlich in einen wahren Rausch, führten durch Joshua Frenzen schon nach wenigen Sekunden und hatten die Partie nach einer halben Stunde beim Stand von 4:0 bereits entschieden. „Nach der Pause haben wir es etwas ruhiger angehen lassen, waren aber immer noch überlegen“, befand Pastoors. Maximilian Bernds stellte per Doppelpack den Endstand her, vor der Pause hatten Pastoors, Frenzen und ein Kellener per Eigentor die übrigen Treffer erzielt und damit einen schönen Schlusspunkt unter eine durchwachsene Veerter Hinserie gesetzt.

SV Grieth – Union Kervenheim 4:1 (2:0). Punktemäßig gab es verdientermaßen nichts zu holen für das Schlusslicht, das eine Woche vor Weihnachten beim Tabellenvierten gastierte – hochzufrieden war Trainer Thomas van Wickeren trotzdem: „Das war richtig stark, wie wir dagegen gehalten haben.“ Denn die Union trat mit dem letzten Aufgebot an, verkaufte sich aber teuer und gab keinen Zweikampf verloren. Die spielerisch überlegenen Griether kamen allerdings dennoch zu ihren Gelegenheiten, führten nach 20 Minuten bereits mit 2:0. Nach Wiederanpfiff erhöhte der SVG zunächst, ehe Kervenheims Adam Gabor der Anschluss gelang. Der blieb zwar letztlich ohne Effekt, van Wickeren zog dennoch ein positives Resümee. „Die Mannschaft hat wieder gezeigt, wie intakt sie ist. Ich kann jetzt schon die Rückrunde kaum abwarten.“

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