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Handball: Straelens Frauen verlieren das nächste Schicksalspiel

Handball : Straelens Frauen verlieren das nächste Schicksalspiel

Handball-Nordrheinliga Frauen: SG Überruhr - SV Straelen 35:19 (16:9). Nach 18 Spielminuten im Vier-Punkte-Spiel zwischen zwei Kellerkindern der Liga war die Welt für die Blumenstädter noch in Ordnung. Katrin Geelen hatte zum 6:7 getroffen. Und es schien so, als könnte der SVS den Ausfall ihrer Top-Torschützin Elena Fiedler sowie Trainer Thomas Hoffmann (beide krank) einigermaßen kompensieren.

Handball-Nordrheinliga Frauen: SG Überruhr - SV Straelen 35:19 (16:9). Nach 18 Spielminuten im Vier-Punkte-Spiel zwischen zwei Kellerkindern der Liga war die Welt für die Blumenstädter noch in Ordnung. Katrin Geelen hatte zum 6:7 getroffen. Und es schien so, als könnte der SVS den Ausfall ihrer Top-Torschützin Elena Fiedler sowie Trainer Thomas Hoffmann (beide krank) einigermaßen kompensieren.

Doch dem war nicht so. Im Gegenteil. "Ich weiß nicht, was passiert ist, doch von jetzt auf gleich ging bei uns nichts mehr", berichtet Anika Sewing von Pleiten, Pech und Pannen im Minutentakt. Überruhr nahm die auf dem Silbertablett dargereichten Geschenke dankbar an, nutzte sich häufende technische und taktische Fehler der Grün-Gelben und kam durch zahlreiche erfolgreich abgeschlossene Gegenstöße zu vielen einfachen Toren.

Zur Halbzeit rannte der SVS so bereits einem Sieben-Tore-Rückstand hinterher (9:16), der durch zehn torlose Minuten direkt nach Wiederanpfiff auf 9:21 anwuchs. Auch eine eilends einberufene Auszeit von Aushilfs-Coach Torsten Arts konnte den Negativtrend nicht stoppen. Damit war die Messe früh gelesen, zumal mit Maike Ripkens (rote Karte) und Lena Linßen (verletzt) zwei weitere Straelener Rückraumspielerinnen vorzeitig zum Zusehen verdammt waren. So kam Laura Kohle bei ihrer Premiere zu reichlich Einsatzzeit. "Sie hat das gut gemacht", lobte Sewing die A-Jugendliche, die kurz vor Schluss den Treffer zum 18:31 erzielen konnte. Ein persönliches Erfolgserlebnis, dem ein überaus ernüchternder Endstand von 19:35 gegenüberstand.

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Zwei Kellerduelle haben die Grün-Gelben jetzt deutlich verloren. Am kommenden Wochenende steht das nächste Schicksalsspiel auf dem Programm. In Neuss. Der Trend spricht gegen Straelen, das sich nach einem kurzen Zwischenhoch zur Unzeit in einem echten Formtief befinden.

SV Straelen: Schumann, Lennartz - Sewing (10/6), Geelen (4), Maes (1), Prior (1), Heuvels (1), K. Janssen (1), Kohle (1), J. Janssen, Ripkens,

(terh)