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Straelener Handballerinnen machen gegen Gelpe zu viele Fehler

Zu viele Fehler : SV Straelen lässt sich überrollen

In der Handball-Regionalliga kassieren die Frauen des SVS nach schwacher zweiter Hälfte eine empfindliche 28:36-Pleite gegen Gelpe/Strombach.

Thomas Floeths Urteil fiel deutlich aus. „So stark der Gegner auch war: Heute haben wir einen Schritt zurück gemacht“, sagte der Trainer des SV Straelen nach der am Ende (viel zu) deutlichen 28:36-Niederlage (11:14) seiner Frauen in der Handball-Regionalliga. „Uns ist es nicht gelungen, das Tempospiel zu unterbinden. Dadurch sind wir sind schlichtweg überrollt worden“, fand der SVS-Coach.

In dem Hagel an Ersten und Zweiten Wellen der Gäste ging dabei fast unter, dass die Grün-Gelben, so sie den Ball fehlerfrei nach vorne transportiert bekamen, selbst eine ordentliche Angriffsleistung aufs Parkett zauberten. Die in der Herbstpause einstudierten Abläufe sorgten für reichlich durcheinander in der offensiv ausgerichteten Deckung des Gegners. So war es bis zum 6:6 nach knapp zwölf Minuten ein munteres Duell auf Augenhöhe, ehe eine erste Schwächephase der Grün-Gelben einen deutlichen Rückstand zur Folge hatte (7:12 nach 20 Minuten). Thomas Floeth: „Wir haben vorne unsere Struktur verloren, zudem den einen oder anderen Hochkaräter liegengelassen.“ Doch die Blumenstädter bissen sich nach einer Umstellung der Abwehr zurück ins Spiel, waren zur Pause wieder im Rennen und starteten in doppelter Überzahl in Halbzeit zwei. Die verpuffte wirkungslos. Und es kam noch schlimmer. Strombach zog schnell auf 22:15 davon, ehe der SVS wieder ein Lebenszeichen sendete.

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Mit großem Engagement und reichlich Tempo kam Straelen bis auf 22:25 heran. 45 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt und ein Punktgewinn schien kurzzeitig wieder greifbar. Vier Minuten und fünf Gegentore später war der Traum vom vierten Saisonsieg ausgeträumt. „Wir haben einen Ball nach dem anderen ohne Not weggeschenkt. Solche Geschenke lässt sich ein Gegner dieser Klasse nicht entgehen“, zeigte sich Thomas Floeth ziemlich verärgert.

Am Ende musste sich der SVS, der in Anika Sewing (8/4) seine beste Schützin hatte, deutlich geschlagen geben.