Handball: Straelener Frauen verpassen knapp die große Überraschung

Handball: Straelener Frauen verpassen knapp die große Überraschung

Handball-Oberliga der Frauen: Fortuna Düsseldorf - SV Straelen 30:25 (13:13). 39 Minuten waren gespielt, da rieben sich die Zuschauer verwundert die Augen. Nicht die hoch favorisierte Fortuna drückte der Partie den Stempel auf, sondern die in den vergangenen Wochen chronisch erfolglosen Gäste. "Wir haben richtig gut gespielt. Alles was abgesprochen war, wurde hervorragend umgesetzt", freut sich SVS-Coach Manfred Wählen über eine Leistung ganz nach seinen Vorstellungen. Zu diesem Zeitpunkt führte seine Mannschaft mit 18:14. Zum dringend benötigten Erfolgserlebnis sollte es am Ende trotzdem nicht reichen.

Handball-Oberliga der Frauen: Fortuna Düsseldorf - SV Straelen 30:25 (13:13). 39 Minuten waren gespielt, da rieben sich die Zuschauer verwundert die Augen. Nicht die hoch favorisierte Fortuna drückte der Partie den Stempel auf, sondern die in den vergangenen Wochen chronisch erfolglosen Gäste. "Wir haben richtig gut gespielt. Alles was abgesprochen war, wurde hervorragend umgesetzt", freut sich SVS-Coach Manfred Wählen über eine Leistung ganz nach seinen Vorstellungen. Zu diesem Zeitpunkt führte seine Mannschaft mit 18:14. Zum dringend benötigten Erfolgserlebnis sollte es am Ende trotzdem nicht reichen.

Der SVS musste zunächst einen schwachen Start verdauen. Nach nicht einmal vier Minuten traf Düsseldorf zum 4:1. Ein Zwischenstand, der für die Grün-Gelben zum Weckruf wurde. Straelens Defensive mit der starken Torhüterin Steffi Pieper bot dem körperlich überlegenen Gegner Paroli.

Fortuna-Spielmacherin Sabine Borchert gelang es nicht, wie gewohnt die Fäden zu ziehen. Der SV Straelen fing häufig auch die Pässe zur gegnerischen Kreisläuferin ab. "Aus der Abwehr heraus haben wir mit viel Tempo agiert. Das hat Düsseldorf gar nicht geschmeckt", sah Manfred Wählen, wie der SVS zum 5:5 traf und in der Folge mindestens auf Augenhöhe agierte. Und das nicht nur mit ordentlichem Tempospiel. "Franzi Heckmanns hat aus der zweiten Reihe so manchen Ball in den Winkel gejagt. Das war Klasse", lobte Wählen die Entdeckung des Tages. Zudem war Kreisläuferin Zoé Daguhn ein permanenter Unruheherd.

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So hieß es zur Pause 13:13. Und als die Grün-Gelben wenige Minuten nach Wiederanpfiff zum 18:14 trafen, waren sie drauf und dran, eine kleine Sensation zu schaffen. Doch die Fortuna kam zurück. "Die haben einen unglaublich breiten Kader mit großer Qualität", meinte Wählen. In der Schlussphase lief die Düsseldorfer Kreisläuferin Maria Grimberg plötzlich auf halblinks auf und traf fast nach Belieben. Der Favorit zog auf 27:22 davon und siegte letztlich mit 30:25.

SV Straelen: Pieper, Hinsen - Heckmanns (7), Daguhn (5), Sewing (4/3), Fiedler (3), Heuvels (3), Geelen (3), Ripkens, Raemakers, Maes.

(terh)
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