1. NRW
  2. Städte
  3. Geldern
  4. Sport Geldern und Kevelaer

Sportfreunde Broekhuysen haben noch Luft nach oben

Fußball : Sportfreunde Broekhuysen müssen sich in der Offensive steigern

Spielertrainer Sebastian Clarke sah den Tabellenzweiten in der Bezirksliga trotzdem zuletzt auf einem guten Weg. Die Niederlage im Spitzenspiel gegen Viktoria Goch ärgert ihn noch.

Die letzte Begegnung in der Gruppe fünf der Fußball-Bezirksliga vor der Corona-Zwangspause war Ende Oktober die Nachholpartie der Sportfreunde Broekhuysen gegen Viktoria Goch. Dieses Spitzenspiel war ein letztes Highlight in der bisher überschaubaren Saison. Am Ende setzten sich die Gäste aus Goch vor noch 100 zugelassenen Zuschauern mit 2:1 durch und verdrängten den Kontrahenten von der Tabellenspitze – ganz zum Verdruss von Sebastian Clarke, Spielertrainer der Sportfreunde Broekhuysen.

„Es war schon ärgerlich, dass wir die Partie verloren haben, denn wir hätten auf jeden Fall mehr verdient“, sagt Clarke, der dem Bezirksligisten gerade erst die Zusage für die kommende Saison gegeben hat. Der Ärger ist verständlich, denn bei einem Erfolg hätte seine Mannschaft vier Punkte Vorsprung vor der Viktoria gehabt. Jetzt weist sie als Tabellenzweiter zwei Zähler Rückstand auf den Ligaprimus auf, der zudem den Vorteil hat, dass er eine Begegnung weniger als die Sportfreunde ausgetragen hat.

Sebastian Clarke wollte mit seiner Mannschaft in dieser Saison oben mitspielen, was bislang gelungen ist. Doch für den Trainer gibt es trotzdem noch einige Baustellen. „Wenn man beim Schlusslicht SV Budberg nach einer halben Stunde mit 3:0 führt, dann darf man so ein Spiel nicht mehr aus der Hand geben und am Ende mit einer Punkteteilung nach Hause fahren“, sagt er. Der Knoten sei bei der starken Offensiv-Abteilung seines Teams noch nicht geplatzt. „Bei unseren bisherigen vier Siegen haben wir immer nur ein Tor mehr als der Gegner erzielt. Das ist für ein Spitzenteam zu wenig. Wir haben noch zu viele gute Möglichkeiten ausgelassen“, sagt der Broekhuysener Coach.

Bei allen Kritikpunkten sah der Trainer seine Mannschaft in den letzten Begegnungen aber auf einem guten Weg. „Insgesamt zeigte die Leistungskurse vor der Corona-Zwangspause nach oben. Wir haben beim 3:2-Sieg gegen Repelen schon ein gutes Heimspiel gemacht, was sich gegen Goch fortgesetzt hat. Nur sind wir da nicht belohnt worden“, sagt Clarke. Er hatte seinem Team zu Beginn der Corona-Auszeit noch ein Trainingsprogramm an die Hand gegeben. Zuletzt hielten sich die Spieler aber in Eigenregie fit.