Soziales Jahr beim SV Walbeck

Walbeck Marco Tschentscher steht sonntags bei der 2. Mannschaft des SV Walbeck zwischen den Pfosten. Seit dem vergangenen Jahr hat sich die Tätigkeit für seinen Fußballverein allerdings um einige Aufgaben erweitert, denn Marco absolviert derzeit sein Freiwilliges Soziales Jahr.

Dies war nun erstmals beim SV Walbeck möglich und ist vergleichbar mit dem Zivildienst, durch die Ausübung dieser 12-monatigen Tätigkeit ist man nicht mehr wehrpflichtig. Der Aufgabenbereich für den 19-jährigen, der zuletzt die höhere Berufsfachschule besuchte, ist recht umfangreich. Morgens ist er in der Geschäftsstelle erreichbar, wo er administrative Aufgaben wahrnimmt und so die ehrenamtlichen Organisatoren im Verein entlastet. Auch die Pflege und Aktualisierung der Homepage gehört dazu. Ferner sind noch 25 Seminartage beim Landessportbund zu belegen, auch ein Trainerschein kann in dieser Zeit bei der Sportschule in Wedau gemacht werden. Sportliche Aufgaben werden natürlich auch übernommen. So hat Marco Tschentscher das Torwarttraining für den Nachwuchs übernommen, trainiert daneben noch die C2-Jungend und springt dann ein, wenn es Engpässe bei anderen Jugendtrainern gibt. Zu dem vielseitigen Arbeitsbereich gehören aber auch Arbeiten an der Platzanlage am Walbecker Bergsteg. „Für mich ist dies hier beim SV Walbeck eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit und vor allem eine gute Alternative zur Bundeswehr“, meint Marco Tschentscher. Für ihn endet das Freiwillige Soziale Jahr, das auf Antrag auf zehn Monate verkürzt werden kann, am 30. Juli diesen Jahres. Am 1. August geht es dann los mit einer Berufsausbildung, den Lehrvertrag als Mechatroniker bei Thyssen-Krupp hat er bereits in der Tasche.</p>

(RP)