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Handball: Sommer-Team beißt sich an Adler Königshof die Zähne aus

Handball : Sommer-Team beißt sich an Adler Königshof die Zähne aus

Handball-Regionalliga Nordrhein: Die Männer des TV Aldekerk unterlagen beim Aufsteiger Adler Königshof verdient mit 25:27 (10:13).

Den Wiedereinstieg in die Meisterschaft nach der Weihnachtspause dürften sich die Regionalliga-Handballer des TV Aldekerk anders vorgestellt haben. Mit der Hiobsbotschaft im Gepäck, dass sie auf ihren aktuell besten Torschützen Can Greven, der neben dieser Funktion zuletzt auch die des Spielgestalters ausgefüllt hatte, fuhren sie zu den Adlern nach Königshof. Dort mussten die Grün-Weißen schnell erkennen, dass die ihnen an diesem Abend zur Verfügung stehenden Mittel nicht ausreichten, um den sehr gut aufgestellten Aufsteiger nachhaltig zu verunsichern. Von daher gibt es an der Aldekerker Niederlage nichts herumzudeuteln. Mit 25:27 (10:13) kassierten die Gäste vom Slousenweg im achten Auswärtsspiel der laufenden Saison die vierte Niederlage.

Prunkstück der Königshofer war ein weiteres Mal in dieser Saison deren bärenstarke Abwehrreihe, hinter der Torwart Paul Keutmann sich zu einer großartigen Leistung aufschwang. Gegen diese Kombination fand der ATV über weite Strecken der Begegnung überhaupt kein Rezept. Gerade in der Anfangsphase des Spiels ging bei Aldekerker Angriffsbemühungen immer wieder die Hand der Schiedsrichter in die Höhe, um einen Wurf auf das gegnerische Tor einzufordern. Die anschließend abgegebenen Würfe waren dann vielfach von einer großen Harmlosigkeit, die die Adler-Abwehr nicht zu erschrecken vermochte.

Als Coach Sommer bereits in der 13. Minute sich gezwungen sah, eine Auszeit zu nehmen und seine Mannschaft neu auszurichten, lag der ATV mit 2:7 hinten und war mit diesem Rückstand noch gut bedient. Nach Wiederaufnahme des Spiels schafften es die Aldekerker, den Negativtrend des Spiels zu stoppen und ganz, ganz allmählich dem Gastgeber, der einen sehr variablen und mit klaren Ideen versehenen Handball zeigte, beizukommen. Beim Spielstand von 10:13 zur Pause lag der ATV nur noch mit drei Toren in der Hinterhand.

Diesen Abstand vermochten die Aldekerker aber über weite Strecken der zweiten Halbzeit nicht entscheidend zu verkürzen. Was auch daran lag, dass bis auf Christoph Kleinelützum aus dem Rückraum des ATV keine Gefahr ausging. Das konnte man später durch die eingewechselten Matome Rampyapedi und Christopher Tebyl kompensieren, denen es von den Außenpositionen immer wieder gelang, mit ihrem technischen Können den Ball am Adler-Keeper vorbeizubringen. So konnten die Aldekerker den zweiten Durchgang, bedingt auch durch gute Paraden des nach der Pause gekommenen Keepers Janik Schoemackers mit 15:14 gewinnen. Mehr jedoch ließ Königshof nicht zu.

ATV: Thommessen (1.-30.), Schoemackers (31.-60.), Tebyl (6), Kleinelützum (5), Mumme (4), Plhak (4/4), Rampyapedi (3), Reich (2), Jentjens (1), Pasch, Liedtke, Schwartz.

(poe)