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SGE Bedburg-Hau setzt gegen TSV Wa.-Wa. auf ihre Heimstärke

Fußball-Landesliga : SGE Bedburg-Hau wieder mit Torjäger Falko Kersten

Fußball-Landesliga: Der TSV Wachtendonk-Wankum, der noch auf seinen ersten Auswärtssieg wartet, muss am Sonntag beim Kreis-Rivalen drei gesperrte Spieler ersetzen.

Das Nachholspiel in der Fußball-Landesliga beim VfR Krefeld-Fischeln dürfte einen festen Platz in der Chronik des TSV Wachtendonk-Wankum erhalten. Torwart Joshua Claringbold wehrte beim Stand von 1:1 in der Nachspielzeit gleich zwei Handelfmeter ab und rettete seiner Mannschaft damit das sechste Unentschieden der laufenden Saison.

Der Haken an der Sache: Der Tabellensechste aus Wachtendonk muss am Sonntag in der Partie beim Verfolger SGE Bedburg-Hau, die erst um 16.15 Uhr angepfiffen wird, auf die beiden „Handballspieler“ verzichten. Verteidiger Philipp Cox (Gelb-Rot) und Malik Bongers (Rot) sind zum Zuschauen verurteilt. Zu allem Überfluss handelte sich Gerrit van Dinther in Fischeln auch noch seine fünfte Gelbe Karte ein und ist damit bereits der dritte Leistungsträger, den TSV-Coach Guido Contrino am Sonntag ersetzen muss.

Contrino, der den Gegner in dieser Saison schon beobachtet hat, weiß ganz genau, dass in Bedburg-Hau nicht nur aus diesem Grund eine ganz schwere Aufgabe auf seine Mannschaft zukommt. „Wir treffen auf ein eingespieltes Team, das jedem Gegner Probleme bereiten kann. Wir wollen zwar immer gewinnen, doch mit Unentschieden Nummer sieben könnte ich sehr gut leben“, sagt der Wachtendonker Coach.

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Die SGE Bedburg-Hau hatte zuletzt beim SV Sonsbeck, der mit sieben Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze einsam seine Kreise zieht, mit 0:2 das Nachsehen. Gegen den Tabellennachbarn möchte die Mannschaft um Trainer Sebastian Kaul nach Möglichkeit mit einem Sieg den Anschluss an die Spitzengruppe wieder herstellen. „Für mich handelt es sich um ein Spiel, dessen Ausgang völlig offen ist. Von Platz zwei bis neun ist die Liga so ausgeglichen besetzt, da kann jeder jeden schlagen“, sagt Kaul.

Im Gegensatz zu seinem Wachtendonker Kollegen hat der SGE-Coach am Sonntag wieder einige Alternativen in der Hinterhand. „Falko Kersten hat seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen. Und auch bei Robin Deckers sieht es so aus, dass er nach seiner Verletzungspause wieder fit ist. Wir wollen den Dreier, obwohl es gegen eine Mannschaft, die in dieser Saison erst ein Spiel verloren hat, natürlich nicht einfach wird“, so Kaul.

Ein Blick in die Statistik: Während die SGE Bedburg-Hau auf eigenem Platz noch ungeschlagen ist, wartet der TSV Wachtendonk-Wankum in der neuen Saison noch auf seinen ersten Auswärtssieg. Das letzte Meisterschaftsspiel zwischen den beiden Kreis-Rivalen liegt schon eine ganze Weile zurück. Am 22. März 2019 behauptete sich die SGE Bedburg-Hau im Wachtendonker Sportpark Laerheide mit 2:1 – damals noch in der Bezirksliga.