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Schwere Auswärtsaufgaben für Handballer des SV Straelen

Handball : Straelener Handballer vor hohen Auswärtshürden

Landesliga-Männer sind in Walsum gefordert, die Oberliga-Frauen reisen nach der schwachen Leistung im Pokal zum Angstgegner DJK Adler Königshof.

Ihr drittes Auswärtsspiel in Folge bestreiten die Landesliga-Handballer des SV Straelen. Der Spielplan führt sie am Samstag (Anwurf um 17 Uhr in der Sporthalle am Driesenbusch) zur Zweitvertretung der HSG Hiesfeld/Aldenrade. „Wenn wir von dort etwas mitnehmen wollen, müssen wir, anders als zuletzt in Vorst, unser Spiel wieder zum Tragen bringen“, sagt SVS-Trainer Dietmar Beiersdorf. Soll heißen: Die Abwehr muss stehen, um aus ihr heraus mit reichlich Tempo nach vorne agieren zu können.

Doch genau hier könnte der Schuh erneut drücken, fehlen in Jens Groetelaers, Simon Winter und voraussichtlich auch Daniel Meyer gleich drei Akteure, die der Defensive der Grün-Gelben Festigkeit verleihen. Folgerichtig wurde, sollte es mit der bevorzugten 6:0-Deckung nicht funktionieren, an einer Alternative gearbeitet. Die HSG hat erst drei Meisterschaftsspiele absolviert. Einem Sieg stehen zwei Niederlagen gegenüber. „Hiesfeld hat beweglich und technisch gut ausgebildete Spieler in seinen Reihen. Vorzugsweise wird versucht, die Außen in Szene zu setzen“, weiß Beiersdorf um die handballerischen Qualitäten des Gegners. Schnelle Beine seien gefordert, wenn man nicht mit leeren Händen die Heimreise antreten will.

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Straelens Oberliga-Handballerinnen treten am Sonntag (Anwurf 13 Uhr, Sporthalle an der Johannes-Blum-Straße) in Königshof an. Und sie sind auf doppelte Wiedergutmachung aus. Zum einen ist eine Reaktion auf das schwache Pokalspiel am vergangenen Dienstag gefragt, zum anderen hat man mit den Adlern noch das eine oder andere Hühnchen zu rupfen. „In den letzten beiden Aufeinandertreffen haben wir gegen diesen Gegner nicht sonderlich gut ausgesehen. Wir wollen nach Möglichkeit Niederlage Nummer drei vermeiden“, so SVS-Coach Thomas Floeth.

Beim letzten Aufeinandertreffen machten den Grün-Gelben vor allem die starke Torfrau der Krefelderinnen (unter anderem sieben parierte Strafwürfe) sowie die schnelle Linksaußen (elf Tore) das Leben schwer. Der massive Mittelblock der Adler stellte ein weiteres Problem dar. Floeth: „Da gab es für uns kaum ein Durchkommen. Wir müssen Mittel und Wege finden, um zum Torerfolg zu gelangen.“ Franziska Wiegmann und Lena Raedt werden am Sonntag nicht im grün-gelben Trikot auflaufen können.

(terh)